Diese uralte Kulturnation, Ursprungland des Kaffees, ist bekannt für ihr urchristliches Erbe. Aber dieses afrikanische Land steht auch vor großen Herausforderungen. Trotz Modernisierung und stark wachsender Wirtschaft gehört Äthiopien immer noch zu einem der ärmsten Länder der Welt. Nur 0,7 Prozent der Einwohner sind Katholiken. Dennoch entfalten sie große Wirkung. Die Kirche gibt den Menschen Heimat.
Dem Kontinent entsprechen hörten die Gottesdienstbesucher am Sonntag bei der Familienmesse afrikanische Lieder. Andrea Kick hatte sie mit dem Gospelchor einstudiert. Die Gesänge wurden durch landestypische Trommelklänge ergänzt.
An diesem „Sonntag der Weltkirche“ wollten Gemeindereferent Jochen Gößl und die Ministranten beweisen, dass die Hilfe für die armen Entwicklungsländer für sie kein bloßes Lippenbekenntnis ist. Nach der Vorabendmesse und den beiden Sonntagsgottesdiensten verkauften sie in der Stadtpfarrkirche fair gehandelte Waren. Das Warenangebot, das Gößl aus dem Eine-Welt-Laden herbeigeschafft hatte, war recht vielfältig. Die Gottesdienstbesucher hatten mit dem Kauf die Möglichkeit, sich bewusst gegen die sozial schädliche Politik der großen multinationalen Konzerne zu entscheiden. Bei der Herstellung der Waren sind Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit verboten.













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