Fischbesatzkosten beim Kemnather Kreisfischereiverein angestiegen

Kemnath
24.01.2023 - 11:52 Uhr

Auch der Kreisfischereiverein Kemnath musste pandemiebedingt Einschränkungen bei seinen Aktivitäten hinnehmen. Mit zahlreichen Aktionen wollen die Mitglieder wieder ihrem Freizeitsport frönen.

Der Wilhelm-Markgraf-See mit Fischerhütte ist das Zuhause und eines der gut besetzten Angelgewässer des Kreisfischereivereins.

Der Vorsitzende des Kreisfischereivereins, Thomas Götz, zog in der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Fantasie" trotz Pandemiezeit ein positives Resümee des Vereinsgeschehens im Vorjahr. Da coronabedingt in den Jahren 2020 und 2021 keine Jahreshauptversammlung stattfinden konnte, erfolgte die Info per Jahresbrief an die Mitglieder. Der Verein zählt aktuell 317 Mitglieder, davon 285 Erwachsene und 32 Jugendliche. Götz' Dank galt dem Stammtisch "Rüstige Rentner" um Robert Spies und Kurt Schmidt, die bei vielen Pflege- und Instandhaltungsarbeiten ihr Wissen und ihre Leistung rund um die Fischgewässer und Anlagen mit einbrachten.

70 Kilogramm Fisch gefangen

Weiter erinnere der Vorsitzende unter anderem an das Königs- und Hegefischen am Wilhelm-Markgraf-See und am städtischen Kiesweiher. Zum Fischerkönig bei den Erwachsenen wurde Matthias Merkl und bei der Jugend Christoph Sächerl gekrönt. Gefangen wurden 70 Kilogramm Fisch, der zu Filets und Fischküchel für den Verkauf bei den Erlebniswochen Fisch des Landkreises Tirschenreuth verarbeitet wurde. Die Fischerjugend traf sich viermal am Wilhelm-Markgraf-See und nahm in den Sommerferien am zweitägigen Zeltlager beim ASV Reuth teil. Zum Thema Neuerungen und allgemeine Informationen bat Götz die Mitglieder, sich selbst über gesetzlich geänderte Schonmaße und -zeiten zu informieren. Auf der Homepage könnten zudem auch die anstehenden Termine für 2023 eingesehen werden.

Neue Lieferanten

Nach dem Bericht des Gewässerwartes Matthias Völkl über Besatzmaßnahmen wurden in die sieben befischbaren Vereinsgewässer 3,4 Tonnen Fisch eingesetzt. Davon waren 2700 Kilogramm Karpfen, 460 Kilogramm Hecht, 65 Kilogramm Zander, 103 Kilogramm Schleien und 100 Kilogramm Futterfische. Probleme gab es bei der Fischbeschaffung. Die bisherigen Lieferanten beklagten teils große Verluste durch den Fischotter; so mussten Ersatzlieferanten gesucht werden. Der dadurch bedingte Preisanstieg für die Fische war deutlich.

Kassier Kurt Schmidt berichtete wieder von einer positiven Kassenbilanz. Hauptausgabeposten war der Fischbesatz. Die Ausgaben hierfür deckten sich wieder ziemlich genau mit den Einnahmen der Erlaubnisscheine und den Aufnahmegebühren. Ohne Gegenstimme wurden die Änderungen der Geschäftsordnung der Versammlung vorgestellt und einstimmig beschlossen.

Hintergrund:

Vom Kreisfischereiverein betreute Gewässer

  • rund 12 Hektar stehende Gewässer: Wilhelm-Markgraf-See klein und groß, Herrenweiher (beide Vereinseigentum), Städtischer Kiesweiher, Stadtweiher Kemnath, drei Zinster Weiher (jeweils gepachtet)
  • Fließgewässer: Zu- und Ablauf Stadtweiher auf rund 3 Kilometer Länge
  • Fischbesatz: Karpfen, Schleie, Weißfische, Aal, Wels, Zander, Hecht, Forellen

Quelle: Kreisfischereiverein Kemnath

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