24.02.2020 - 12:03 Uhr
KemnathOberpfalz

"Gott will, dass wir fröhlich sind"

Im Kinderwortgottesdienst am Samstag in Kemnath sind viele Buben und Mädchen mit Kostümen.

„Bin ich denn hier in einen Krabbelgottesdienst gelandet?“, wunderte sich der Clown (Jochen Gößl).
von Josef ZaglmannProfil

"Gott will, dass wir fröhlich sind" war das Thema des Kinderwortgottesdienstes am Faschingssamstag um 14 Uhr in der Stadtpfarrkirche. "Heute sitzen viele verkleidete Kinder in den Bänken und auch einige Omas und Opas sind verkleidet", freute sich Stadtpfarrer Thomas Kraus. Zu Fasching gebe es immer einen Grund zu lachen und Freude zu haben.

"Doch wir Christen können immer fröhlich sein, denn wir glauben ganz fest daran, dass Gott bei uns ist. Er ist es, der den Menschen immer Freude macht. Er will, dass wir Freude weiterschenken." Dann ging ein Raunen durch die Bankreihen: Gemeindereferent Jochen Gößl hatte sich als Clown verkleidet und forderte alle zu einer Polonaise auf.

"Lachen ist gesund, Lachen tut der Seele gut", verkündete er. "Über was kann man denn so lachen?", fragte er die Kinder. Es gebe auch Momente, da passe es gar nicht, wenn man lacht. Es sei nicht nämlich schön, wenn man ausgelacht wird.

In ihren phantasievollen Faschingskostümen stellten sich die Kinder mit ihren Eltern im Altarraum auf. "Guter Gott, die Kleinen sind dir nicht zu klein, die Großen nicht zu groß", beteten alle gemeinsam mit dazu passenden Gesten.

Nach dem Lied "Wenn du glücklich bist" trug Gemeindereferent Jochen Gößl aus der Kinderbibel das Evangelium vor. "Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen steht Gottes neue Welt offen" lautete die Botschaft von Jesus vor der Segnung der Kinder. Seine Jünger wollten sie nämlich alle wegschicken.

"Lieber Gott, mach die wieder froh, die traurig sind" und "Gib uns Menschen, die mit uns lachen können, wenn wir einmal traurig sind" waren zwei der vier Fürbitten, die Kinder vortrugen. Beim gemeinsamen Vater-unser-Gebet nahmen sich alle beiden Händen.

"Guter Gott, du willst, dass wir lachend durch das Leben gehen. Lass uns diese Freude auch anderen weiter schenken und gut zueinander sein", betete der Geistliche, bevor er allen seinen Segen erteilte.

Zum Ende des fröhlichen Wortgottesdienstes spielte Maria Schwödiauer das Lied "Gottes Liebe ist so wunderbar". Dann ging es zum Kinderfasching ins Gesellenhaus.

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