10.11.2020 - 14:59 Uhr
KemnathOberpfalz

Kemnather Wehr in Wachbereitschaft wegen Funkausfalls

Den 99. Einsatz im Jahr 2020 verbuchte die Feuerwehr Kemnath am Samstagnachmittag: Zur "Wachbereitschaft und Gebietsabsicherung" waren mehrere Einsatzkräfte über Handy-App alarmiert worden. Der Analogfunk war kurzzeitig ausgefallen.

Kein Signal gab es für mehrere Stunden für die Funkmeldeempfänger (Bild) und Sirenen mehrerer Feuerwehren im Kemnather Land am Samstagnachmittag. Eine technische Störung an der analogen Funktechnik war das Problem.
von Michael DenzProfil

"Wachbesetzung" lautete die Meldung für die Kemnather Feuerwehr. Es war zu einem zeitweisen Ausfall "des ersten Alarmwegs" einiger Feuerwehren im westlichen Landkreis Tirschenreuth gekommen. So wären im Einsatzfall etliche Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute sowie Sirenen in den Ortschaften stumm geblieben. Die Einsatzkräfte hätten also nicht auf regulärem Wege alarmiert werden können.

Eine technische Störung an der analogen Funktechnik war laut Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther die Ursache. Besonders davon betroffen waren mehrere Feuerwehren im Kemnather Land. Daher hat die Kreisbrandinspektion Tirschenreuth um Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Florian Braunreuther die Feuerwehr Kemnath über den Kommandanten zur "Wachbesetzung und Gebietsabsicherung" angefordert. Über die Alarmierungs-App der Handys wurden schließlich mehrere und Kameraden verständigt.

Mit einer Mannschaftsstärke von 14 Einsatzkräften erfolgte die Wachbesetzung unter der Leitung von Kommandant Peter Denz. Die Verbindung zur Leitstelle lief über Telefon und Digitalfunk. 10 Einsatzkräfte besetzten den Kommandowagen, das Hilfeleistungslöschfahrzeug und die Drehleiter, 4 weitere Floriansjünger standen zur Besetzung weiterer, im Einsatzfall benötigter Fahrzeuge zur Verfügung. Bewusst wurden zu dem Einsatz der Wachbesetzung und Gebietsabsicherung nicht alle verfügbaren Einsatzkräfte der Feuerwehr Kemnath über die Alarm-App alarmiert, "um die persönlichen Kontakte unter den Einsatzkräften einzuschränken und die geltenden Infektionsschutzregeln zu wahren".

Nach rund drei Stunden war die Störung an der analogen Funktechnik behoben. Mitarbeiter der Taktisch-Technischen Betriebsstelle, die über die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz im Zweckverband für die Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung in den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/Waldnaab sowie der Stadt Weiden zuständig ist, konnten laut Kreisbrandinspektor Braunreuther "den Fehler zügig beheben und das System wieder zum Laufen bringen".

 

 

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