14.07.2020 - 11:54 Uhr
KemnathOberpfalz

Knapp 20.000 Euro für neue Spielgeräte

Stadtrat Kemnath greift Waldecker Kindergarten finanziell unter die Arme

von Holger Stiegler (STG)Profil

Kurzfristig von der Tagesordnung abgesetzt wurde in der jüngsten Sitzung des Kemnather Stadtrates ein geplanter modifizierter Beschluss zur Finanzierung des Erweiterungsbaus des Katholischen Kindergartens Waldeck. Bürgermeister Roman Schäffler informierte, dass es ganz frisch neue Erkenntnisse bezüglich Kosten und Bauart gebe. Diese gelte es erst einmal zu sondieren und einzuordnen, so dass es für einen Beschluss noch zu früh sei.

Um den Waldecker Kindergarten ging es in der Sitzung aber dennoch – wenn auch in einer anderen Angelegenheit: So lag dem Gremium ein Antrag der Kirchenstiftung auf Zuschussgewährung der Stadt zur Beschaffung neuer Spielgeräte vor. Geplant sind eine neue Spielkombination sowie eine Wassermatschanlage. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 21 819 Euro, das Gremium verständigte sich darauf, einen Investitionszuschuss in Höhe von 90 Prozent zu leisten (maximal 19 600 Euro). Geklärt wird noch, ob es einen Zuschuss über die Steinwald-Allianz gibt und ob die Spielgeräte dann auch für die Allgemeinheit zugänglich sind.

Verständigt hat sich das Gremium, dass der bestehende Energienutzungsplan fortgeschrieben wird und ein digitaler Energienutzungsplan erstellt werden soll. Geschätzte Kosten dafür sind etwa 135 000 Euro, gehofft wird dabei auf eine staatliche Förderung von 70 Prozent durch das Bayerische Wirtschaftsministerium. Schwerpunktthemen in dem Konzept sollen sein: Entwicklung von Energieverbünden, Photovoltaik/Solar, Windkraft sowie Private Maßnahmen zur Energieeinsparung/Steigerung der Energieeffizienz/Nutzung erneuerbarer Energien.

Bürgermeister Schäffler informierte das Gremium, dass sich die Fairtrade-Stadt Kemnath mit der Kindertagesstätte „Li-La-Löhle“ für die Auszeichnung als „Eine-Welt-KITA“ bewerben werde. In einem ersten Schritt hätten die Verantwortlichen bereits an einem Webinar teilgenommen. Der Bürgermeister berichtete außerdem, dass in der Gemeinde Speichersdorf geprüft werde, die Kommune eventuell an die Kläranlage Kemnath anzuschließen. Eine Besprechung dazu habe bereits stattgefunden, in wenigen Wochen solle dazu nun auch belastbares Zahlenmaterial vorliegen, ob dies wirtschaftlich sei.

Stefan Prechtl (CSU) regte an, dass analog zum gedruckten Veranstaltungskalender auch eine entsprechende App entwickelt werde. Dies könnte man beispielsweise auch mit der Gemeinde Kastl angehen. Fraktionskollegin Maria Heser brachte auch einen „Newsletter“ für Kemnath ins Gespräch. Bürgermeister Schäffler betonte, dass es im Bereich der Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Kemnath durchaus Handlungsbedarf gebe. Diese schließe auch die Homepage der Stadt Kemnath mit ein. Die Gesamtthematik werde man auf alle Fälle im Ausschuss für Stadtmarketing weiter diskutieren. Ely Eibisch (FWG) regte in der Röntgenstraße eine Tempomessung an. Bürgermeister Schäffler versprach, Kontakt mit der Gebietsverkehrswacht aufzunehmen. Jutta Deiml (SPD) ergänzte, dass auch in der Werner-von-Siemens-Straße eine Geschwindigkeitsmessung sinnvoll sei.

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