16.08.2019 - 11:22 Uhr
KemnathOberpfalz

Meilenstein für Entwicklung

Besuch der CSU in Kemnath: Roland Grillmeier, Tobias Reiß und Christian Doleschal schauen sich vor Ort um.

Werner Nickl (von links), Roland Grillmeier, Roman Schäffler, Tobias Reiß und Christian Doleschal.
von Autor TEFProfil

Der neu gewählte Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Christian Doleschal, und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß - beide aus Brand - statteten der Stadt Kemnath einen Kurzbesuch ab. Mit dabei war Roland Grillmeier, Bürgermeister aus Mitterteich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion und Landratskandidat der CSU. Auch Bürgermeisterkandidat Roman Schäffler gesellte sich zur Ortsbesichtigung des Geländes rund um das Schulzentrum. Stadtoberhaupt Werner Nickl zeigte den Gästen das Gebiet, das die nächsten Jahre wohl kaum wieder zu erkennen sein wird. Hierfür hat derzeit der Landkreis in Verbindung mit der Stadt Kemnath einen Ideen- sowie einen Realisierungswettbewerb für den Neubau der Staatlichen Realschule, der Umsiedlung des Sportplatzes, der Ausweisung neuer Bauplätze und die Weiterentwicklung der Verkehrsführung ausgeschrieben. „Ein Meilenstein für die Entwicklung der Stadt Kemnath“, lautete die einhellige Meinung aller Beteiligten. Der kombinierte Wettbewerb, an dem sich auch Architekturbüros beteiligen werden, läuft noch bis November diesen Jahres. Für Roland Grillmeier war der Termin wichtig, da er für die CSU-Kreistagsfraktion federführend im Preisgericht und bei der Entscheidung über die besten Entwürfe beteiligt ist. In diesem Zusammenhang dankte Nickl insbesondere den CSU-Kreistags-Fraktionskollegen, vor allem Roland Grillmeier, dass sich letztlich alle Mitglieder des Kreistags für einen Neubau der Realschule ausgesprochen haben. Grillmeier stellte heraus, dass er die Realschule Kemnath schon seit vielen Jahren kenne. In seiner Zeit als JU-Kreisvorsitzender sei er schon beeindruckt gewesen, welchen Stellenwert die Schule im gesamten Umfeld habe und dass auch viele Schüler aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab die Schule besuchen. Aus diesem Grund habe er in der Fraktion und im Kreisausschuss auch vorgebracht, die Sanierung nicht „klein – klein“ anzugehen, sondern ein Gesamtkonzept zu erstellen. Dies habe die Landkreisverwaltung auch aufgenommen und gut umgesetzt. Die Studie habe hier auch die Wirtschaftlichkeit für einen Neubau bestätigt. Für über 800 Schüler und die Anforderungen an ein modernes Schulgebäude sei die bisherige Schule auch zu verbaut, eine Sanierung bei der momentanen Baukonjunktur fast undurchführbar. Der Neubau sei bei den aktuellen Förderbedingungen der bestmöglichste Weg um für Jahrzehnte eine optimale Schulbildung zu erreichen. Hierbei dankte er auch MdL Reiß für die Möglichkeiten, die die Staatsregierung derzeit biete.

Doleschal war begeistert von der großzügigen Lösung. Reiß stellte heraus, dass Schulsanierung und -Neubau eine wichtige Zukunftsaufgabe sei, deshalb habe die Staatsregierung auch die Fördermöglichkeiten verbessert. Auch für Ganztags- und Nachmittagsbetreuung könne man so gute Lösungen erarbeiten, Förderungen von bis zu 90 Prozent seien für den ländlichen Raum möglich. Moderne Schulen stünden für die Zukunftsfähigkeit einer Region.

Schäffler bemerkte dazu, dass mit dieser Entscheidung und den Planungen der Stadt mit den Ergebnissen des Ideenwettbewerbes gar ein „neues Stadtviertel“ entstehen könne. Die teilweise schwierige Verkehrssituation am Schulzentrum, an der Berndorfer/Bayreuther Straße und natürlich auch durch das Wohngebiet in der Pommernstraße könne so optimal gelöst werden. Der auch optisch verbesserungswürdige Zustand des Grünzuges entlang des Flötzbachs könnte mit einer spürbaren Hochwasserentlastung in diesem Bereich ebenfalls für „Entspannung“ und einen zusätzlichen Erholungsfaktor sorgen.

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