Lisa Wegmann aus der Klasse 6b ist die Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen der Realschule Kemnath. In der Turnhalle las sie einen Ausschnitt aus dem Buch "Das Geheimnis der Mumie" von Mary Pope Osborne. Sie wird die Realschule Kemnath beim Kreisentscheid vertreten. Zweite wurde Cathryn Feilhuber, 6e, Dritte Carina Otten, 6g.
Die drei Erstplatzierten bekamen einen Büchergutschein. Die weiteren Vorleser waren Alexander Schraml, 6a, Melanie Sena, 6a, Hannes Baunert, 6b, Amelie Tretter, 6c, Luna Conrad, 6c, Marie Janàk, 6d, Moritz Wiesend, 6d, Laura Nickl, 6e und Elias Bayer, 6g. Alle Teilnehmer am Vorlesewettbewerb bekamen eine Urkunde. Jeder Vorleser musste fünf Minuten lang eine selbstgewählte Textstelle aus einem Buch seiner Wahl vorlesen (Wahltext) und fünf Minuten einen unbekannten Fremdtext aus dem Buch "Tintentod" von Cornelia Funke vortragen.
Teilnehmen durften aus jeder sechsten Klasse die zwei besten Leser (Klassensieger). Die Mitschüler aus den sechsten Klassen waren nicht nur aufmerksame Zuhörer, sondern sie durften auch zum ersten Mal ihre Wertung abgeben.
Die Jury bestand aus einigen Deutschlehrern der sechsten Klassen: Sandra Hering, Susanne Huber, Doris Wolf, Ines Schedl und Fachschaftsleiter Christian Frischholz. Die Organisation hatte Fachbetreuerin Ines Schedl übernommen. "Vorlesen lässt sich nicht mit Maßband und Stoppuhr messen", wussten die Sechstklässler. Die Juroren bewerteten die Leseleistung nach klaren Kriterien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl nach einem Punktesystem von eins bis fünf. Dabei hatten sie keine leichte Aufgabe, denn alle zwölf Vorleser meisterten ihre Aufgabe gut. Erstmals war bei der Vergabe des ersten Platzes eine Stichwahl zwischen Lisa Wegmann und Cathryn Feilhuber notwendig.
Zunächst bildete jedes Jurymitglied seine persönliche Rangfolge der Beiträge. Bei der Endbewertung ergab sich die Rangfolge aus der jeweiligen Gesamtpunktzahl der Juroren. "Bewertet wird gutes Vorlesen, nicht Schauspielerei", lautete eine Vorgabe. Allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel sollte ein Text zum Leben erweckt werden. Entscheidend für die Bewertung war, inwieweit es dem Vorleser gelang, sein Publikum zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu interessieren.













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