Seit 1992 engagiert sich die Kroatienhilfe Kemnath, um das Leid der Menschen in Kroatien und Bosnien zu lindern. Der Balkankrieg hat vielen die Existenz genommen oder sie zur Flucht gezwungen. "Jedes Mal sind wir aufs Neue schockiert, dass Kinder, Behinderte und alte Menschen so auf unsere Hilfe angewiesen sind, damit sie einigermaßen über die Runden kommen", bekennt Klaus Fiebig, "da fahren wir gerne den weiten Weg und bringen Hilfe."
In den nunmehr 26 Jahren hat die Kroatienhilfe Kemnath über 210 Lastzüge mit fast 4100 Tonnen Hilfsgütern auf den Balkan gebracht. Unzählige weitere Projekte für Kinder- und Altenheime kamen dazu. "Das war nur möglich durch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, von Firmen und Vereinen aus der Umgebung", erklärt Richard Pscherer. Doch die Not ist noch immer gegenwärtig. Deshalb starteten die Kemnather Organisatoren wieder in vielen Pfarreien eine Weihnachtsaktion, für die sie um Geldspenden bitten. In den Flüchtlingslagern herrsche bittere Armut, berichtet Fiebig. Die Menschen hätten kaum Arbeit und damit kein Einkommen. Vom Staat gebe es wenig Hilfe. In den Kinder-, Behinderten- und Altenheimen herrsche eine schlechte Versorgung, Aussicht auf Besserung bestehe nicht.
Die Kemnather wollen ihre Hilfe auf drei Heime konzentrieren, die sie schon seit Jahren unterstützen: das Altenheim in Capljina, das Behindertenheim "Sveta Obitelj" in Mostar und das Kinderheim "Egipat" in Sarajevo. "Die Spender können sicher sein, dass ihr Geld bei den Bedürftigen ankommt", verspricht Fiebig.
Wer ihn und seine Mitstreiter unterstützen möchte, kann Geld überweisen an die Kroatienhilfe Kemnath, IBAN DE30 7535 0000 0000 0073 77, BIC BYLADEM1WEN, Sparkasse Oberpfalz-Nord. Spendenquittungen werden auf Wunsch und bei Angabe der kompletten Adresse ausgestellt. Für Fragen stehen Josef Raps, Telefon 09642/1316, und Klaus Fiebig, Telefon 09642/1709, zur Verfügung.














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