28.02.2020 - 12:19 Uhr
KemnathOberpfalz

Richtiger Treffer für Schützen

Der älteste Verein Kemnaths hat wieder einen Schießstand. Der in der Hauptsache in Eigenregie Um- beziehungsweise Anbau findet viele lobende Worte. Fehlte nur noch der kirchliche Segen.

Die beiden Geistlichen Pfarrer Thomas Kraus (stehend, links) und Pfarrer Dirk Grafe (stehend, rechts) bei der Segnung des Schießstandes.
von Autor TEFProfil

Die Einweihung seines neuen Schießstandes feierte der Schützenverein Kemnath. Vorsitzender Martin Zenker begrüßte dazu unter anderem die beiden Geistlichen Thomas Kraus und Dirk Grafe sowie Ehren-Gau-Schützenmeister Michael Heiner, den Zweiten Gau-Vorsitzenden Andreas Heiner und Wolfgang Raps, Vorsitzender des Patenvereins aus Kastl, in den neuen Räumlichkeiten des ältesten Kemnather Vereins.

Die Ehrengäste lobten den guten Zusammenhalt und die tolle Leistung der wenigen aktiven Kemnather Schützen, die in den vergangenen drei Jahren das alte Wanderheim zuerst umgebaut und schließlich den Schießstand mit fünf Bahnen angebaut haben.

Bürgermeister Werner Nickl betonte, wie froh er sei, dass der älteste Kemnather Verein weiterlebe und sei überzeugt, dass durch den Um- und Neubau der Zusammenhalt innerhalb des Vereins einen neuen Schub bekommen habe.Gerne habe die Stadt den Schützenverein unterstützt, als dieser auf der Suche nach auf Dauer passenden Räumen war, und stellte nicht nur den Grund und das Bauholz zur Verfügung, sondern spendete auch einen Betrag zur Unterstützung der Außenarbeiten, die in Kürze anstehen.

Schützenmeister Martin Zenker nahm die zahlreichen Glückwünsche und lobenden Worte gerne entgegen und bedankte sich seinerseits bei seinem kleinen, aber feinen Team, das in rund 1300 Stunden Arbeit unter anderem 15 000 Schrauben, 400 Meter Kabel und 220 Quadratmeter OSB-Platten verarbeitet habe. Außerdem stellte er neben der Arbeit seiner Mitglieder auch die fantastische Unterstützung durch Außenstehende heraus.

Einige Freunde des Vereins und auch zahlreiche ortsansässige Kleinunternehmer hätten sich durch verschiedene Sach- und Geldspenden oder durch zum Teil unentgeltliche Dienstleistungen eingebracht.

Zenker blickte in seiner Ansprache auf turbulente, arbeitsreiche und auch motivierende Monate zurück: angefangen vom Auszug aus dem Sportheim über Kalkulation, Planungsphase und außerordentliche Sitzungen, bis hin zum Umbau des ehemaligen Wanderheims in der Badstraße. "Dass schließlich der Schießstand noch angebaut wurde, ist essenziell wichtig, um als Schützenverein eine Zukunft haben."

Es sei ohnehin schon schwierig, Schützen-Nachwuchs zu finden, doch ohne Schießstand wäre dies unmöglich. Man hoffe zukünftig, auch in Kemnath wieder junge Menschen für den Schießsport begeistern zu können.

Zenker freute sich über den in den vergangenen drei Jahren wieder gewachsenen Zusammenhalt seiner Mitglieder, die Planungs- und Bauphase habe noch mehr "zusammengeschweißt".

Wer Interesse hat, das neue Schützenheim zu besichtigen oder auch selbst einmal testen will, ob das Schießen mit Luftgewehr oder Luftpistole ein mögliches Hobby sein könnte, kann in der Regel jeden Dienstag ab 19 Uhr dem Verein unverbindlich in der Badstraße 3 einen Besuch abstatten.

Die beiden Geistlichen Pfarrer Thomas Kraus (stehend, links) und Pfarrer Dirk Grafe (stehend, rechts) bei der Segnung des Schießstandes.
Schützenmeister Martin Zenker ist stolz auf seine Mannschaft.
Die Gäst bei der Segnung des Schießstandes.
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