Beim Besuch der SPD-Vertreter in der Firma "Ponnath - Die Meistermetzger" gab es einen regen politischen Austausch. Firmenchef Michael Ponnath nahm sich selbst Zeit, um die Situation mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch, der Landtagsabgeordneten Annette Karl, Kreistagsfraktionsvorsitzendem Uli Roth sowie Kreis- und Stadträtin Jutta Deiml zu erörtern.
Die Besucher informierten sich über das Hygiene-Konzept des Betriebs, auch die aktuelle Gesetzgebung zur Thematik flexibler Arbeitszeitmodelle in Zeiten von saisonalen Spitzenauslastungen war Diskussionspunkt bei diesem Treffen. MdB Uli Grötsch betonte, dass die Missstände in den Großschlachtereien bei den Werksvertragsarbeitnehmern aus Osteuropa schon lange bekannt gewesen seien und von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil per Gesetz beendet werden sollten. "Trotzdem halte ich es für wichtig, genau hinzuschauen und nicht alles über einen Kamm zu scheren", sagte Grötsch. Dazu gehöre auch, zwischen Schlacht- und Zerlegebetrieben sowie einer Firma wie Ponnath zu unterscheiden. Bei dem Kemnather Unternehmen, so Grötsch, würden die Arbeitnehmer demnach unter tadellosen Arbeitsbedingungen beschäftigt. Das werde er im Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens auch so vertreten.













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