03.04.2019 - 15:13 Uhr
KemnathOberpfalz

Zurück in die Heimat

Kaplan Thomas Kraus übernimmt ab September die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt in Kemnath. In einem Gespräch mit Oberpfalz-Medien verrät er, auf was er sich in seiner neuen Aufgabe freut.

Kaplan Thomas Kraus übernimmt ab dem 1. September die Pfarrstelle in Kemnath. Er freut sich auf seine neue Aufgabe, hat aber auch Respekt davor.
von Lucia Seebauer Kontakt Profil

Seit dem vergangenen Wochenende ist nun bekannt, dass Thomas Kraus ab 1. September die Nachfolge von Pfarrer Konrad Amschl antreten wird. Bislang war Kraus Kaplan in der Pfarrei St. Konrad in Regensburg. Zurückhaltend äußert er sich zu dem Wechsel: "Der Personalreferent der Diözese fragte mich, ob ich mir vorstellen kann, die Pfarrstelle in Kemnath zu übernehmen." Davon war Kraus positiv überrascht: "Ich war bislang immer sehr weit weg. Jetzt geht es wieder in die nördliche Oberpfalz, zurück in die Heimat. Da stimmte ich gerne zu", meint er.

Lesen Sie hier den Artikel "Pfarrer Konrad Amschl verlässt Kemnath" auf onetz.de

Kemnath

Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien erzählt der 33-Jährige von seinen bisherigen Stationen. Kraus stammt aus der Ortschaft Beidl bei Plößberg. "Ich bin im Stiftland geboren und machte in Tirschenreuth mein Abitur." Danach verschlug es ihn nach Regensburg und nach St. Augustin in Bonn: "Dort studierte ich Theologie. Meine Diakonweihe erhielt ich im Dezember 2012 in Weiden in der Pfarrei St. Josef." Ein halbes Jahr später erfolgte schon die Weihe zum Priester durch Bischof Rudolf Voderholzer.

"Danach wurde ich als Kaplan nach Deggendorf zur Pfarrei Mariä-Himmelfahrt entsandt." In Niederbayern blieb Kraus drei Jahre, bis ihn der turnusmäßige Wechsel 2016 wieder nach Regensburg brachte. "Die Pfarrei St. Konrad ist eine Großstadtgemeinde. Das ist natürlich etwas anders als auf dem Land." Hier unterstützte Kraus den Pfarrer, kümmerte sich um den Schulunterricht und die Jugendarbeit. "Ich konnte hier viele gute Eindrücke sammeln."

Auf die neue Aufgabe in Kemnath freut sich Kraus, tritt ihr aber auch mit Respekt gegenüber. "Neu für mich ist auch, dass ich dann zum ersten Mal richtig Pfarrer bin. Man ist ja nicht gleich fertig gebacken. In werde mich da Stück für Stück einarbeiten." Seinen Dienst will Kraus bescheiden und demütig antreten. "Ich freue mich darauf, Seelsorger zu sein. Ich möchte die Menschen begleiten und für sie da sein." Kraus habe schon viel Positives von der Pfarrgemeinde Kemnath gehört: "In den nächsten Wochen und Monaten werde ich öfters nach Kemnath kommen. Ich freue mich darauf, die Mitglieder kennen zu lernen."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.