01.10.2020 - 12:14 Uhr
KirchendemenreuthOberpfalz

Urnengräber im Haberland

Die Sitzung des Haberländer Gemeinderates beginnt mit einem Ortstermin auf dem Friedhof. Dabei geht es um die Ausweisung einer Fläche für Urnengräber. Anschließend wird die Sitzung im Gemeindehaus fortgesetzt.

Diese freie Fläche im östlichen Bereich des Haberländer Friedhofes will die Gemeinde für Urnengräber nutzen.
von Werner SchmolaProfil

„Wir müssen mit der Zeit gehen“, meinte Bürgermeister Gerhard Kellner beim Ortstermin. Es gebe immer mehr Nachfragen von Bürgern bezüglich eines Urnengrabes. Hauptgrund sei meist die Grabpflege. Vor allem für Verstorbene ohne Angehörige oder für Verstorbene, deren Angehörige auswärts wohnen, würden sich Urnengräber anbieten. Deshalb will die Gemeinde nun ein Urnengrabfeld einrichten. Der Bürgermeister schlug dafür einen noch freien Platz im östlichen Bereich des Friedhofes vor. Damit konnten sich auch die Gemeinderäte anfreunden.

Im Anschluss beriet das Gremium im Sitzungssaal über weitere Details. Das Gremium beschloss auf der vom Bürgermeister vorgeschlagenen Stelle, parallel zu den bestehenden Gräbern, vorerst zehn Urnenplätze einzurichten. Die Räte stellen sich beschriftete Bodenplatten vor. Die Gemeinde will nun einen diesbezüglichen Plan erstellen. Die Grabgebühr für ein Urnengrab soll 12,50 Euro pro Jahr betragen, genau so viel wie für ein Einzelgrab. Ein Doppelgrab kostet übrigens 25 Euro pro Jahr. Die Friedhof-Gebührensatzung wird entsprechend angepasst.

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Geändert wurde die Satzung für die Erhebung der Hundesteuer (Hundesteuersatzung). Diese beträgt künftig 30 Euro pro Jahr für den ersten und 40 Euro für jeden weiteren Hund. Ein Kampfhund kostet 400 Euro pro Jahr. Zustimmung fanden gleich mehrere Bauanträge: Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Lagerraum in Döltsch 64; Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Obersdorf 31; Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Steinreuth; Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Bergehalle sowie Erweiterung der bestehenden Maschinen- und Bergehalle in Klobenreuth.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Püchersreuth (PV Anlage Ortsteil Eppenreuth) sowie auch nicht gegen die Bauleitplanung der Stadt Pressath (Erweiterung Bebauungsplan Industriegebiet Döllnitz) und auch nicht gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Altenstadt/WN (Gewerbe-/Mischgebiet „Sauenlohe“). Diskutiert wurde noch die Errichtung einer PV-Anlage auf dem Anwesen Kirchendemenreuth 27 (Bauhof und Turnhalle). Die Gemeinde will diesbezüglich Angebote einholen. Genutzt wird außerdem eine 90-prozentige Förderung für den Glasfaseranschluss des Gemeindezentrums Kirchendemenreuth. Hier lag bereits das Ausschreibungsergebnis zum Förderprogramm vor. Der Auftrag geht an die Telekom für 40033 Euro.

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