Kirchenreinbach bei Etzelwang
19.06.2022 - 14:37 Uhr

Kirchenreinbacher Spitzboum feiern ihr 30-jähriges Bestehen nach

In der Gemeinde Etzelwang fehlt es nicht an Musikern. Zu hören sind sie im Gesangverein, in zwei Kirchenchören, einem Posaunenchor und in einer besonderen, nunmehr schon mehr als 30 Jahre aktiven Gruppe.

Durch die Corona-Zwangspause um zwei Jahre verzögert, holten die Kirchenreinbacher Spitzboum im Hof des Gasthauses Zur Goldenen Krone (Dorn) in Kirchenreinbach die Feier ihres 30-jährigen Bestehens nach. Ihre Einladung zu einem kleinen Musikantentreffen verhallte nicht unbeachtet.

Die Aussicht, wieder einmal Volkstumsmusik vom Feinsten live hören zu können, lockte eine große Schar an Gästen an, die das Zelt im Hof des Gasthauses und die Sitzgelegenheiten vor der Bühne gerne annahmen. Den Ohrenschmaus der Musikgruppen ergänzte das Personal der Familie Dorn mit einer schmackhaften Auswahl an Speisen und Getränken.

Christian Dorn und Werner Renner lernten anfangs der 1990er-Jahre bei Hans Herrmann in Gerhardsberg Akkordeon. Nach den Übungsstunden ging es ins Gasthaus Lindner. Dort gesellte sich meistens Marko Brunner zu ihnen. Der heutige Sprecher der Kirchenreinbacher Spitzboum freundete sich mit der Idee an, an der Bass-Tuba die beiden jungen Akkordeonspieler zu begleiten. Die jugendlichen Musiker waren damals zwischen 16 und 18 Jahren alt. Inspiration und Hilfe beim Erlernen von Stücken volkstümlicher Unterhaltungsmusik fanden sie bei Hans Herrmann und Erhard Weber. Im Laufe der Jahre hat sich die Gruppe erweitert, ein umfangreiches Repertoire erarbeitet und ob ihrer hervorragenden Musik einen großen Bekanntheitsgrad gewonnen. Die Spitzboum sind zu einer gefragten Gruppe im weitem heimatlichen Umkreis mit Verbindungen zu Gleichgesinnten vom Allgäu bis zum Bayerischen Wald und nach Südtirol avanciert. Ihre musikalischen Höhepunkte hielten sie auf einer CD fest.

Im Biergarten des Gasthauses Zur Krone in Kirchenreinbach übermittelten drei Gastgruppen instrumental ihre Glückwünsche zum 30-jährigen Bestehen: Die Alfelder Musikanten, In oiner Dur (Heimat- und Trachtenverein Stamm Sulzbach-Rosenberg) und die Blaskapelle Achtel und Klausen. Sie alle erfreuten die zahlreichen Zuhörer mit Schottisch, Landler, Dreher, Polka, Böhmisch und natürlich Bairisch. Ihre Professionalität zeigten die einzelnen Musiker, als sie problemlos die Formationen wechselten. Angelockt von den zünftigen Klängen der vier Gruppen, unterbrach eine Wagenladung junger Burschen, die einen Junggesellenabschied feierten, ihre Fahrt durch die Dörfer und genoss die Stimmung im Wirtsgarten.

 
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