Auf den Spuren von Schlossherren und Lehrern

80 Besucher schauen am Denkmalstag hinter die Kulissen des Schlosses in Kirchenreinbach.

Geräte aus Haushalt, Handwerk und Landwirtschaft füllen vor allem das frühere Klassenzimmer im Schloss Kirchenreinbach.
von Leonhard EhrasProfil

Rund 80 interessierte Besucher freuten sich am Tag des offenen Denkmals über die Möglichkeit, die Ausstattung des Kirchenreinbacher Schlosses zu betrachten. Bei acht Führungen durch die drei Etagen erregten die guterhaltenen Gebrauchsgegenstände aus Haushalt, Handwerk und Landwirtschaft reichlich Bewunderung. Erläuterungen zu markanten Daten aus der Geschichte des Gebäudes von 1383 bis in die Gegenwart leiteten den Gang durch die Räumlichkeiten in den Obergeschossen ein. Das Schloss diente 465 Jahre als Sitz der Hofmarksherren von Kirchenreinbach. Von 1877 bis 1974 wurde der Ostteil als Schulhaus genutzt. Die Gestaltung der Räume ist neben der Familie Wallfahrer vor allem der erfolgreichen Sammlerleidenschaft von Otto Spacil, dem letzten Lehrer in Kirchenreinbach, und seiner Ehefrau Edeltraud zu verdanken, worüber sich während der Führungen die Betrachter mit viel Bewunderung äußerten.

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