02.11.2020 - 15:47 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Andacht zu Allerseelen auf Abstand

Pfarrer Augustin Lobo liest die Namen der Verstorbenen vor. Die Andacht zu Allerseelen steht Zeichnen des Abstandsgebots.
von Fritz FürkProfil

Mit Beschränkungen gedachten an Allerheiligen und Allerseelen die Gläubigen ihrer Verstorbenen. Der Pandemie zum Opfer gefallen sind sowohl die Allerseelenandacht, die Prozession zum Friedhof, der kollektive Gräberbesuch sowie die Gräbersegnung mit Beteiligung der Gläubigen.

Für die 27 im vergangenen Jahr verstorbenen Pfarrangehörigen fand am Sonntagnachmittag eine Allerseelenandacht statt. Dazu hatte Pfarrer Augustin Lobo schriftlich eingeladen. Je Familie wurden fünf Plätze reserviert. Eingangs spielte Herbert Fraunhofer auf der Orgel das Lied "Alle meine Quellen entspringen in dir". Pfarrer Lobo unterstrich, "Der Tod gehört zum Leben". Diese Worte seien keine Floskel. Deshalb habe man sich versammelt, um einen Moment innezuhalten, der Verstorbenen zu gedenken und zu beten.

Der Geistliche verlas die Namen der Verstorbenen mit Sterbedatum und Alter. Zwei Ministrantinnen zündeten zu jedem Namen am Altar eine Kerze an. Das Kerzenlicht solle nicht nur ein Zeichen des Gedenkens sein, sondern es sei vielmehr auch ein Licht des Glaubens an die Auferstehung. Mit der Segnung der Grablichter endete die Allerseelenandacht.

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