28.09.2021 - 11:09 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Heberbräu und Getränke Weiß kaufen Pegnitzer Brauerei

Eine Kirchenthumbacher Brauerei und ein Auerbacher Getränkegroßhandel wollen in Pegnitz gemeinsame Sache machen. Dafür erwerben sie die stillgelegte Brauerei Böheim.

Nach dem Muster der Wiederbelebung von Heberbräu in Kirchenthumbach (Bild), soll die Böheim-Brauerei in Pegnitz saniert werden. Gebraut werden soll dann mit Rohstoffen aus der Region.
von Fritz FürkProfil

Die Idee, der Pegnitzer Brauerei Böheim wieder Leben einzuhauchen, kommt aus der Oberpfalz, genauer gesagt aus Kirchenthumbach und Auerbach. Heberbräu aus Kirchenthumbach und der Getränkegroßhandel Weiß aus Auerbach mit der neuen gemeinsamen Firmenkurzbezeichnung "Hewei" haben für diesen Zweck das Sudhaus von der Stadt Pegnitz erworben. Wie die Sanierung der Brauerei ablaufen, finanziert sowie betrieben werden soll, darüber informierten in der Heberbräuhalle Geschäftsführer Martin Weiß, Prokuristin Renate Neumann, Brauereiinhaber Franz Sporer und Steuerberater Christian Lindner.

Die Reaktivierung der Brauerei soll in der Form ablaufen wie die Wiederbelebung von Heberbräu vor 20 Jahren in Kirchenthumbach. Es werden einige Investitionen notwendig sein, mit einer Beteiligung von Bürgern, hieß es. Hauptinitiator dieses Gedankens sei Franz Sporer gewesen.

Schon am 1. Januar 2021 sei die Firma "Hewei" gegründet worden. In diesen fünf Buchstanden stecken die Firmen Heberbräu und Weiß. "Hewei" beschäftigt 20 Vollzeitkräfte, 15 Teilzeitkräfte und auch zwei Auszubildende. In Pegnitz sollen dann ab Januar 2022 60 Hektoliter pro Sud gebraut werden. Prokuristin Renate Neumann stellte heraus, neben den rein praktischen und der in Kirchenthumbach erreichten Kapazitätsobergrenze soll mit der Renovierung des Sudhauses auch ein Beitrag zur Verschönerung des Pegnitzer Stadtbildes geleistet werden.

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Bei einer Informationsveranstaltung erläutern das Geschäftsmodell von links: Steuerberater Christian Lindner, Geschäftsführer Martin Weiß, Prokuristin Renate Neumann, Franziska Scharf, angehende Diplombraumeisterin, und Brauereiinhaber Franz Sporer.
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