02.08.2019 - 16:44 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Kirchenthumbacher Schulneubau: Architekten-Suche beginnt

Die Planungen für die neue Schule in Kirchenthumbach nehmen weiter Formen an: Mittels eines Wettbewerbes soll der Architekt gefunden werden, der das Projekt verwirklichen wird.

von Anne Wiesnet Kontakt Profil

In einem Gespräch mit den Architekten, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, sollen demnächst die Eckpunkte für das Projekt "Schulneubau" ausgelotet werden, informierte Bürgermeister Jürgen Kürzinger auf Nachfrage. "Da redet man über die Gegebenheiten wie die Größe der Fläche, die Interessen der Schule und worauf man aufpassen muss."

Der nächste Schritt sei dann, dass die Architekten ihre Entwürfe erstellen. Eine Jury, bestehend aus Landratsamt Neustadt/WN, Regierung der Oberpfalz, Marktgemeinde, Schulleitung und VgV-Verfahren-Planer Reinhard Pfab, entscheide sich schließlich für die beste Lösung für Kirchenthumbach. Ein Ergebnis erwartet der Bürgermeister aber nicht vor Ende September.

Wie viel der Neubau letztendlich kosten werde, kann Kürzinger derzeit noch nicht sagen. Das hänge von mehreren Faktoren ab, die wie ein Zahnrad ineinander greifen würden. Die Summe könne sich beispielsweise durch die Anmeldezahlen für die Offene Ganztagsschule und die davon abhängige Flächengröße ständig verändern. Das wirke sich wiederum auf die finanzielle Förderung aus.

Die Aussage des Marktgemeinderatmitglieds Alexander Schatz in der Haushaltssitzung, dass der Architektenwettbewerb bereits ergeben habe, dass die Kosten für den Schulneubau deutlich höher sein werden als ursprünglich veranschlagt, erklärte sich Kürzinger so: "Der politische Gegner will das Thema schlecht reden." Der Bürgermeister bleibt zunächst bei dem Betrag, der in der Machbarkeitsstudie des Architekten Ulrich Greiner aus Neustadt/WN genannt wurde: 5,16 Millionen Euro für einen Neubau. "Was dann tatsächlich rauskommt, ob es billiger wird oder 100 000 Euro mehr kostet, weiß ich nicht", sagte Kürzinger, der in diesem Zusammenhang auch darauf verweist, dass alles, was schließlich außerhalb des vorgegebenen Förderrahmens der Regierung realisiert werde, die Gemeinde tragen müsse. Das erhöhe natürlich die eigenen Kosten.

Auch der Fördersatz für das Projekt könne sich noch ändern. "Vielleicht gibt es 2020 mehr Förderung", mutmaßte Kürzinger. Ausschlaggebend sei hier, dass Kirchenthumbach zu den vier Grundschulstufen auch eine 5. und 6. Klasse anbiete. "Wir sind eine Grund- und Teilmittelschule. Da ist eine andere Förderung zu sehen, als bei einem reinen Grundschulstandort." Das sei ein Unterschied, der sich enorm - in diesem Fall positiv - auf die Endsumme auswirke.

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