20.01.2020 - 14:51 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

„Miteinander gestalten“ als Leitmotiv

Noch knapp acht Wochen sind es bis zu den Kommunalwahlen: Die heiße Phase des Wahlkampfes läuft an. In der Marktgemeinde Kirchenthumbach geht Ewald Plößner für die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) ins Rennen um das Bürgermeisteramt.

Ewald Plößner, Bürgermeisterkandidat der CWG für Kirchenthumbach.
von Jürgen MaschingProfil

Vor Beginn der Wahlveranstaltungen hat der Herausforderer von Amtsinhaber Jürgen Kürzinger (SPD) sieben Fragen über sich, seine Kandidatur und seine Ziele bantwortet.

ONETZ: Wie stellt sich Ewald Plößner den Wählern vor?

Ewald Plößner: Natürlich erstmal mit dem Namen – Ewald Plößner -, meinen Eckdaten und dem, was mich vor allem ausmacht. Ich bin 47 Jahre alt, seit fast 20 Jahren sehr glücklich verheiratet, habe 3 Kinder, auf die ich sehr stolz bin, und bin in „Dumba daham“. Mein Lieblingshobby Karate ist für mich nicht nur Sport, sondern in erster Linie geistiger Ausgleich und Herausforderung zugleich. Ich bin gelernter Bankkaufmann. Nach Abitur und BWL-Studium in Regensburg arbeite ich seit 23 Jahren bei der Firma Desko in Bayreuth, wo ich nach verschiedenen Positionen heute als Vertriebsleiter unter anderem für die Kommunen und Sicherheitsbehörden verantwortlich bin.

ONETZ: Wie erklären Sie Ihr Engagement für Kirchenthumbach?

Ewald Plößner: Ganz einfach: Ich bin hier daheim! Ehrenamtliches Engagement für meinen Heimatort und seine Bewohner ist mir schon seit meiner Jugend wichtig. Bei der Katholischen Landjugendbewegung habe ich hier in Kirchenthumbach meine Frau kennengelernt. Seit Jahrzehnten bin ich in verschiedenen Vereinen und Organisationen in Kirchenthumbach tätig, unter anderem beim Kirwaverein oder als Betreuer der Ministranten. Auch beim Theaterverein war ich schon einige Male als Schauspieler aktiv. Dabei habe ich viel Freude und vor allem auch Freunde gefunden.

ONETZ: Was bedeutet das „Ja!“ in Ihrer Kampagne?

Ewald Plößner: Ich sage aus vollem Herzen "Ja!". "Ja!" zu meiner Kandidatur als Bürgermeister, "Ja!" zu allen damit verbundenen Aufgaben und Pflichten und "Ja!" zu allen Einwohnern unserer Marktgemeinde. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass wir alle "Ja!" sagen zu unserer Gemeinschaft.

ONETZ: Was wollen Sie, falls Sie gewählt werden, als Bürgermeister erreichen?

Ewald Plößner: Vor über 20 Jahren bin ich mit meiner Frau in Kirchenthumbach sesshaft geworden und kann heute im Rückblick klar sagen, das war die beste Entscheidung meines Lebens. Daher werde ich alles daransetzen, dass unsere Kinder und Jugendlichen nach Schule, Ausbildung und Berufseinstieg - aber auch jeder andere - in unserer Gemeinde ein Umfeld vorfinden, in dem sie sich gerne niederlassen. Mir ist es wichtig, dass auch noch in 20 Jahren der Satz „Kirchenthumbach, hier lässt es sich leben“ voll und ganz gilt.

ONETZ: Wie wollen Sie das realisieren?

Ewald Plößner: Nur miteinander erreichen wir unsere Ziele. „Miteinander gestalten“ ist mein Leitmotiv. Ich will ein Miteinander in der Marktgemeinde auf allen Ebenen. Ein Miteinander aller Bürger, ein Miteinander aller Ortsteile. Es stehen viele kleine und auch einige richtig große Vorhaben in der Marktgemeinde an. Gut realisiert werden diese dann, wenn man die Bürger mit vernünftigen Lösungen überzeugt - und das ist mein Ziel: mit langfristigen und nachhaltigen Konzepten überzeugen und die Umsetzung im Team mit allen Beteiligten vorantreiben.

ONETZ: Was braucht Kirchenthumbach denn dafür?

Ewald Plößner: Wie schon angesprochen, brauchen wir langfristige, nachhaltige und zukunftsfähige Planungen. Dafür müssen wir alle Aspekte eines Projekts betrachten, von der Planung über die Zeitschiene bis hin zur Finanzierung. Geld ist dabei das Stichwort. Wir brauchen stabile Finanzen für alle unsere Vorhaben, und deshalb ist auch das Anlandziehen von staatlichen Fördermitteln ein absolutes Muss für unsere Gemeinde. Die fließen nicht von alleine, dazu braucht es viel Arbeit. Aber die müssen wir eben leisten, wenn wir wollen, dass wir und unsere Familien auch in Zukunft gut und gerne hier in Kirchenthumbach leben können. Genau darin sehe ich meine zukünftigen Hauptaufgaben, und das ist es auch, was mich bereits jetzt antreibt.

ONETZ: Stichwort Familie: Was sagt ihre Familie zur Kandidatur?

Ewald Plößner: Sowohl meine Frau als auch meine Kinder stehen voll hinter meiner Entscheidung zur Kandidatur. Dafür bin ich ihnen wirklich sehr dankbar, denn ohne sie würde und könnte ich die Aufgaben nicht meistern. Meine Familie und auch alle Freunde und Unterstützer, sie sind es, die mir den nötigen Rückhalt und Ansporn geben.

Ein Interview mit Bürgermeister Jürgen Kürzinger, der für die SPD wieder kandidiert, ist in Vorbereitung.

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