Für Maßnahmen am Thumbach arbeitet die Gemeinde Kirchenthumbach mit dem Projekt Fluss.Frei.Raum zusammen, das Kommunen bei der Planung und Umsetzung fachlich berät und begleitet. Dazu werden bestehende Hindernisse im Gewässer identifiziert und – wo möglich – so umgestaltet oder zurückgebaut, dass Tiere und Sedimente wieder ungehindert wandern können. Laut einer Pressemitteilung der BN Ortsgruppe Kirchenthumbach wurde die Grundlage für die Aktivitäten bereits Ende 2025 bei einem ersten Ortstermin diskutiert.
Bei einem österlichen Spaziergang hatte die Ortsgruppe Bund Naturschutz in Kirchenthumbach den Thumbach von der Quelle bis nach Metzenhof in Augenschein genommen. Der zweite Ortstermin hat nun vor einigen Tagen stattgefunden. Beteiligt waren neben der Bund Naturschutz Ortsgruppe, vertreten durch den Vorsitzenden Reinhold Wilterius, der Gemeindeverwaltung, also Bürgermeister Ewald Plößner und Bauhofleitung Jürgen Adelhardt auch Fachleute von Wasserwirtschaftsamt und dem Projekt Fluss.Frei.Raum.
Baumaßnahmen am Wehr
Als ersten Schritt wurde beschlossen, Baumaßnahmen am Wehr bei der Mittelmühle durchzuführen, um die Staustufe zu entschärfen und den Fischen die Möglichkeit zur Wanderung zu geben. Am Einlauf der Kläranlage in den Thumbach wird die harte Ufer- und Sohlbefestigung zurückgebaut. An einigen Stellen sollen Weidenpflanzungen für Schatten im Gewässer sorgen und mit ihrem Wurzelwerk das Ufer stabilisieren. Die dabei gewonnenen Steine können für das Projekt Mittelmühle verwendet werden.
Dadurch werden Kosten und Personalaufwand gespart und die Gewässerunterhaltung möglichst einfach gehalten. Außerdem können die Steine für die Modellierung des Bachbereiches zwischen Bachgasse und Brücke Marktplatz verwendet werden. Hier wurde angeraten mit geeigneten Maßnahmen die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen, um Sedimentablagerungen zu vermeiden. Diese Arbeit könnte die Bund Naturschutz Ortsgruppe mit Unterstützung des Bauhofs und Fischereiverband übernehmen, weil sie zu einer ökologischen Aufwertung des Thumbachs führen würde.
Keine Kosten für die Gemeinde
Kosten entstehen für die Marktgemeinde keine, weil die Aufwände aus den Mitteln der Initiative Fluss.Frei.Raum ausgeglichen werden. Das Projekt Fluss.Frei.Raum wird gemeinsam von WWF Deutschland, BUND Naturschutz in Bayern, Landesfischereiverband Bayern, Bayerischer Kanu-Verband und Landschaftspflegeverband Rhön-Grabfeld umgesetzt. Die Organisationen bündeln ihre Expertise und ihr Engagement, um gemeinsam mit weiteren Partnern für eine ökologische Zukunft der Bäche und Flüsse zu kämpfen.
Noch in diesem Jahr soll mit der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen begonnen werden. Die beteiligten Verbände sichern dafür ihre fachliche Begleitung und Beratung vor Ort zu.
Diese Meldung basiert auf Informationen des Bund Naturschutz und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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