15.10.2019 - 12:14 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Stolperfallen entschärfen

So lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden wohnen zu können – wer wünscht sich das nicht? Körperliche Einschränkungen können im Alter allerdings den Alltag erschweren. Für Abhilfe zu sorgen, ist manchmal ganz einfach.

Eine dem Alter und der Lebenssituation angepasste Wohnung ist eine wichtige Voraussetzung, um Selbstständigkeit und Mobilität zu gewährleisten. Zu diesem Thema spricht der ehrenamtliche Wohnberater Eberhard Besold (rechts) beim Seniorenkreis.
von Petra LettnerProfil

Nach einer gepflegten Kaffeerunde im Pfarrzentrum St. Josef sprach der ehrenamtliche Wohnberater Eberhard Besold beim Seniorennachmittag zum Thema „Wohnen im Alter“. Bereits an der Haustüre begännen oft schon die Probleme, machte er deutlich.

Zu vielen Wohnungen führt der Zugang über Treppen. Hier können eine Rampe oder ein Lift Abhilfe schaffen. Besold hatte Bilder zu Fallbeispielen mitgebracht und erklärte, wie Problemstellen und Stolperfallen manchmal mit nur wenigen Mitteln oder Handgriffen entschärft werden können.

Jeder Landkreis hat ehrenamtliche Wohnberater, die auf Anfrage auch gerne nach Hause kommen. Sie nehmen eine Vor-Ort-Beratung vor und zeigen kleine und große Alltagshilfen, technische Assistenzsysteme sowie Möglichkeiten der Anpassung der eigenen Wohnsituation an ein altersgerechtes Wohnen. Für seniorengerechten Umbau stünden auch verschiedene Förderoptionen bereit, informierte der Referent. Bei den Problemen handle es sich oftmals nur um Kleinigkeiten, die sich rasch und kostengünstig lösen ließen.

Auch gebe es viele Hilfsangebote, die wesentlich dazu beitrügen, möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen zu können, betonte Besold. Am Ende seines Vortrags zeigte er noch einige Hilfsmittel: einen Gehstock mit Abstellhilfe, eine mobile Klingel, eine Lupe sowie spezielles Geschirr und Besteck für Senioren.

Tanja Seemann, die Leiterin des Seniorenkreises, bedankte sich bei dem ehrenamtlichen Wohnberater für den informativen kurzweiligen Vortrag. Im Anschluss gab sie den nächsten Termin bekannt: Alle Senioren sind am Donnerstag, 21. November, zu einer Fahrt in die Lebkuchenfabrik Schmidt nach Nürnberg eingeladen. Auf dem Rückweg wird im Gasthaus Schindler eingekehrt. Abfahrt ist um 13 Uhr, Rückkehr gegen 19.30 Uhr. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf zehn Euro.

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