24.02.2020 - 11:54 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Mit wachsamem Auge an der Fettpfanne

Die "Krapfen-Challenge" zur Faschingszeit in Kirchenthumbach steigert sich von Jahr zu Jahr. Die Bilanz der Helferteams kann sich mehr als sehen lassen: 6000 Exemplare des leckeren Schmalzgebäcks werden heuer verkauft.

Nicht zu hell und nicht zu dunkel sollen sie sein, die Faschingskrapfen, die bei der Backaktion entstehen. Mit wachsamen Auge wird deshalb beim Ausbacken das Geschehen in der Fettpfanne beobachtet.
von Petra LettnerProfil

Tradition hat das Backen von Faschingskrapfen in der Marktgemeinde. Bereits zum elften Mal in Folge fanden sich freiwillige Helfer der Pfarrei unter der Regie von Birgit Strauß und Organisatorin Michaela Zeitler ein, um das leckere Schmalzgebäck zu produzieren. An 2 aufeinanderfolgenden Tag arbeiteten jeweils 17 Frauen und Männer jeweils 12 Stunden, um die lange Bestellliste abzuarbeiten.

Das erfahrene Team, das schon in den frühen Morgenstunden ehrenamtlich ans Werk ging, verarbeitete insgesamt 450 Kilo Mehl, 130 Liter Milch, 600 Eier und noch einiges mehr. Aus diesen großen Mengen wurde mehrmals Teig gemischt und geknetet.

Nachdem schöne Laibchen geformt und in warmen Räumen „gegangen“ waren, wurden sie in heißem Fett ausgebacken. Die besondere Kunst dabei ist, die Krapfen mit weißen Rändern rundum gut aussehen zu lassen. Zum Schluss wurden sie mit bester Hagebuttenmarmelade gefüllt.

Die Bestellliste war groß. Abnehmer waren Eltern von Kinderhaus und Schule, Einwohner der Marktgemeinde sowie einige Firmen aus Kirchenthumbach und Umgebung. Der Erlös wird wieder verschiedenen sozialen Zwecken gespendet.

Schon in den frühen Morgenstunden sind fleißige Helfer im Einsatz.
Die geformten Laibchen müssen jetzt ruhen.
In mehreren Pfannen werden die Krapfen herausgebacken, dabei wird auf einen schönen weißen Rand geachtet.
Gefüllt mit Hagebuttenmarmelade und bestäubt mit Puderzucker werden die Krapfen schließlich verkauft.
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