Ein Mann des Ausgleichs

Josef Kemptner, der 33 Jahre die Kommune als Gemeinderat mitgestaltete, verstarb mit 85 Jahren in Knölling. Er hinterlässt eine große Lücke.

Mit 85 Jahren verstarb Josef Kemptner aus Knölling
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Als zuverlässig, optimistisch, aber auch kritisch beschrieb Pfarrer Michael Hoch Josef Kemptner beim Requiem in der Pfarrkirche in Dürnsricht. Zweiter Bürgermeister Josef Sturm würdigte den Verstorbenen für seine 33-jährige Tätigkeit im Gemeinderat.

Bereits von 1966 bis 1971 war Kemptner Mitglied des Gemeinderats in Dürnsricht. Bei der Gebietsreform wirkte er maßgeblich mit bei der Gründung der Gemeinde Fensterbach. Auch diesem Gremium gehörte er von 1971 bis 1996 an. Sturm beschrieb ihn als kompetenten und stets um Ausgleich bemühten Gemeinderat. Hubert Schleicher würdigte den Verstorbenen als gern gesehenen Gast bei der Jugendblaskapelle. Dieser gehörte er über viele Jahrzehnte an. Schützenmeisterin Gisela Zerbian erinnerte an die vielen Verdienste von "Hobel" für den Schützenverein Hubertus Knölling. Er war Ehrenschützenmeister des Vereins. Während seiner Amtszeit erlebte der Verein einen großen Aufschwung. Sportlich wurden Erfolge gefeiert, die Mitgliederzahl stieg stark an. Der Bau des Schützenheims war ihm ein sehr wichtiges Anliegen. Die mehrtägigen Fahrten mit "seiner" Reisegruppe waren über 48 Jahre immer ausgebucht und sind noch in guter Erinnerung. Reisen war neben der Familie mit drei Söhnen und dem Schützenverein Josef Kemptners große Leidenschaft bis ins hohe Alter.

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