14.06.2020 - 09:11 Uhr
Königshütte bei LeonbergOberpfalz

Mitglieder packen beim Bau kräftig an

Die Feuerwehr Königshütte bekommt ein neues Gerätehaus. Die Kosten liegen bei 220.000 Euro. Baubeginn soll im Herbst sein.

An diese Stelle kommt das Gebäude der Feuerwehr Königshütte, die ihr neues Feuerwehrgerätehaus in Zirkenreuth bauen will. Alle Arbeiten will die Wehr in Eigenleistung stemmen. Aktiv mit eingebunden sind (von links) Grundstücksbesitzer Günther Männer, Kommandant Martin Teubner, Bürgermeister Johann Burger und FFW-Vorsitzender Christian Weiß.
von Josef RosnerProfil

Grünes Licht gab der Leonberger Gemeinderat beim Bauantrag der Feuerwehr Königshütte, die in Zirkenreuth ein neues Feuerwehrgerätehaus errichten will. Wie Kommandant Martin Teubner auf Nachfrage erklärte, kostet das Projekt rund 220.000 Euro. 115.000 Euro gibt es als staatlichen Zuschuss, den Rest steuert die Gemeinde bei.

Geschaffen werden in dem 20 mal 10 Meter großen Gebäude zwei Stellplätze. Sämtliche Arbeiten will die Wehr in Eigenleistung ausführen. Dies bedeutet, dass sich die Gemeinde erheblich Geld spart. Baubeginn soll noch im Herbst sein. Die Fertigstellung ist für 2022 anvisiert.

Holzrahmen-Bauweise

Errichtet werden soll das Feuerwehrgerätehaus in Zirkenreuth, in der Nähe des Kinderspielplatzes. Bei der Jahresversammlung des Feuerwehr-Vereins heuer im Frühjahr war der Grundsatzbeschluss der Mitglieder für den Neubau gefallen, der jetzt umgesetzt wird. Das alte Gerätehaus in Königshütte, erbaut in den 1960er Jahren, bleibt für die Dorfgemeinschaft erhalten. Der Neubau soll in Holzrahmen-Bauweise entstehen, die Bodenplatte noch heuer betoniert werden. Gebaut wird auf einem Grundstück von Günther Männer, der zudem eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle mit einer Größe von 48 mal 20 Metern baut. Das neue Feuerwehrgerätehaus folgt in unmittelbarer Nachbarschaft.

Unsere Feuerwehren leisten einen erheblichen Beitrag am gesellschaftlichen Leben.

Bürgermeister Johann Burger

3500 Arbeitsstunden

Geschaffen werden, so Kommandant Martin Teubner, zwei Stellplätze. Dies sei mit Kreisbrandrat Andreas Wührl schon geklärt. Der Verein kalkuliert mit rund 3500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden, mit denen das Werk vollendet werden soll. Damit die Feuerwehr bauen kann, hat die Gemeinde Leonberg mit Unterstützung der Stadt Mitterteich einen Grundstückstausch durchgeführt. FFW-Vorsitzender Christian Weiß nennt den Neubau zwar eine Herausforderung ("Wir machen alles in Eigenleistung"), auf die sich jedoch der ganze Verein freue. Dank der guten Zusammenarbeit des Vorstandsteams mit den Mitgliedern sieht Weiß dieser Herausforderung gelassen entgegen.

Bürgermeister Johann Burger begrüßt ausdrücklich die Eigeninitiative der Feuerwehr. Dies zeige, "dass die Mitglieder dahinter stehen". Damit ist dies der dritte Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in seiner jetzt über sechsjährigen Amtszeit. Nach Pfaffenreuth und Großensees bekommt mit Königshütte die dritte Wehr nun eine neue Heimat. Finanzieren will die Gemeinde ihren Eigenanteil auf zwei Haushaltsjahre verteilt. Zudem verweist Burger auf die Barrierefreiheit des neuen Gerätehauses und betont, dass damit die Zukunft der Wehr für die weiteren Jahrzehnte gesichert sei. „Unsere Feuerwehren leisten einen erheblichen Beitrag am gesellschaftlichen Leben und bieten Anreize gerade für die jungen Leute“, so der Bürgermeister.

Der Gemeinderat sah dies genauso und machte den Weg frei. Der Bauantrag wurde zur weiteren Prüfung ans Landratsamt weitergeleitet.

Hier ein Bericht zur April-Sitzung des Gemeinderats Leonberg

Leonberg
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