12.01.2022 - 12:55 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Einstimmig nominiert: Jörk Kaduk ist Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Königstein

Das Ergebnis fällt klar aus: Mit einem 100-Prozent-Votum bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler geht ihr Kandidat Jörk Kaduk in die Bürgermeisterwahlen am 13. März in Königstein.

Nach der Nominierung: (von links) stellvertretender Landrat Franz Mädler, Kreisrat Peter Dotzler, Bürgermeisterkandidat Jörk Kaduk, die Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft Königstein, Martina Prasse und Doris Lehnerer sowie der stellvertretende Landesvorsitzender der Freien Wähler, Kreisrat Hans-Martin Grötsch.
von Heidi FranitzaProfil

Nach dem angekündigten Rückzug des Bürgermeisters der Marktgemeinde Königstein, Bernhard Köller, zum 31. März hat das Landratsamt Amberg-Sulzbach die fällige Neuwahl auf den 13. März festgelegt. Die Freie Wählergemeinschaft Königstein, aus deren Reihen der Amtsinhaber Köller kommt, verständigte sich auf Jörk Kaduk (46) als Bewerber um die Nachfolge. Unter 2G-Plus-Bedingungen lief jetzt im Steinstadel die Nominierungsversammlung ab, zu der auch Funktionsträger der Freien Wähler aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach kamen.

Wie Kaduk in der Vorstellungsrunde betonte, kenne er die politischen Strukturen durch seine 27-jährige Tätigkeit bei der Polizei. Seinen Arbeitseifer verglich er mit seinem Hobby Bergsteigen: "Nur durch stetiges Gehen ist der Gipfel erreichbar." Nach dem einstimmigen Votum der anwesenden Mitglieder warf er einen Blick in eine mögliche Zukunft als Bürgermeister: "Ich übernehme gerne Verantwortung. Ich stehe für Fortschritt ein und werde alle angefangenen Baustellen auch zu Ende führen."

Aus Königstein kommt der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler in Bayern, Hans-Martin Grötsch. Er wertete das Abstimmungsergebnis für Kaduk als deutliches Zeichen für eine breite Unterstützung und Akzeptanz. Gleichzeitig überbrachte er Grüße von Hubert Aiwanger, den er erst am Tag zuvor bei der Übergabe eines Förderbescheids auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge getroffen habe.

Stellvertretender Landrat Franz Mädler erinnerte sich an die Zeit, als er seine eigene Kandidatur als Bürgermeister in Ursensollen angenommen hatte. "Das Amt als Bürgermeister ist ein besonderes Privileg. Es bedeutet, die eigene Heimat gestalten zu dürfen", sagte er.

Peter Dotzler aus Gebenbach mahnte als dienstältester Bürgermeister im Landkreis, dass Kommunalpolitik keine Soloaufgabe sei, sondern immer Teamwork. Er streifte auch den Themenbereich der Krankenhäuser im Landkreis und bezog klar Stellung dazu: "Wir sind stolz auf unsere Krankenhäuser, und wir werden in Sulzbach-Rosenberg weiter investieren und sanieren." Im Gesundheitswesen müsse die Abrechnung nach Fallpauschalen endlich durch ein gerechtes System ersetzt werden.

Der Spagat zwischen Ehrenamt und Beruf wird ihm zu groß

Königstein
Bürgermeisterkandidat Jörk Kaduk bedankte sich für das eindeutige Ergebnis und versicherte: "Ich übernehme gerne Verantwortung."
Der stellvertretende Landrat Franz Mädler: „Das Amt als Bürgermeister ist ein besonderes Privileg. Es bedeutet, die eigene Heimat gestalten zu dürfen!“
Der stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Wähler und Kreisrat Hans-Martin Grötsch überbrachte Grüße von Hubert Aiwanger, der er erst am Tag zuvor bei der Übergabe eines Förderbescheids auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge getroffen hatte

 

 

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