27.07.2021 - 12:07 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Königstein sagt Ja zu Bauhof-Kooperation mit Hirschbach

Synergieeffekte nutzen will der Marktrat Königstein durch eine interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Bauhöfe mit den Nachbarn in Hirschbach.

Den Einsatz von Personal und Gerätschaften ihrer Bauhöfe wollen die Gemeinden Königstein und Hirschbach künftig gemeinsam planen.
von Autor SCKProfil

Der Königsteiner Bürgermeister Bernhard Köller und sein Hirschbacher Amtskollege Hermann Mertel wollen die Zusammenarbeit beider Gemeinden intensivieren. Sie haben sich darauf verständigt, die Ressourcen der Bauhöfe zu bündeln. Dem folgte der Königsteiner Marktrat in seiner Juli-Sitzung und fasste einen Grundsatzbeschluss.

Durch gemeinsam genutzte Gerätschaften der Bauhöfe sollten Synergieeffekte und finanzielle Vorteile erzielt werden. Im personellen Bereich könne sich gegenseitig ausgeholfen werden, um Engpässe in Urlaubszeiten oder bei Krankheitsfällen auffangen zu können, legte Köller zur Begründung dar.

CSU-Fraktionssprecher Hans Koch befürwortete ein gemeinsames Vorgehen und äußerte das Anliegen, dass die interkommunale Zusammenarbeit nicht einseitig verlaufen solle. Keine Gemeinde dürfe übervorteilt oder benachteiligt werden. Bürgermeister Köller sprach von einer internen Verrechnung mit Stundensätzen wie beim Maschinenring. Personaleinsatz und Betriebsstunden der Gerätschaften würden durch die Verwaltungsgemeinschaft Königstein in Rechnung. Die gemeinsame Nutzung erfolge in Absprache mit den Bürgermeistern. Einstimmig fasste der Marktrat Königstein den entsprechenden Grundsatzbeschluss.

2017 richtete die Marktgemeinde zur Bundestagswahl Abstimmungsräume in der Schule und im Feuerwehrhaus in Königstein sowie sowie im Gemeindehaus in Kürmreuth ein. Angesichts des steigenden Anteils an Briefwählern schlug Bürgermeister Bernhard Köller vor, die beiden Königsteiner Wahllokale zusammenzulegen und in der neu sanierten Stadelreihe unterzubringen. In Kürmreuth soll sich nichts ändern. Für die Wahlhelfer in den Wahllokalen legte der Marktrat ein Erfrischungsgeld von 30 Euro fest; die Mitarbeiter bei der Briefwahl erhalten 25 Euro.

Hinter verschlossenen Türen fiel in der Juni-Sitzung der Beschluss, für Kürmreuth und Hannesreuth jeweils eine neue Sirene zu beschaffen. Geliefert werden sie von der Firma Hörmann Warnsysteme GmbH in Kirchseeon. Die Fundamente errichtet die Königsteiner Firma Ga-La-Pflege Rippl.

Energisch trat Bürgermeister Köller Gerüchten entgegen, die nach einem Messfehler im Naturbad Königstein entstanden waren. Eine Überprüfung habe die hervorragende Qualität des Wassers bestätigt. Hingewiesen wurde auf das Schild "Sackgasse" am Forstweg in Kürmreuth, das ungünstig postiert sei und möglicherweise von Lkw-Fahrern zu spät erkannt werde.

Für den Anbau von zwei Balkonen an ein Wohnhaus in der Gemarkung Namsreuth sowie den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage und Hackschnitzellager im Bereich des Bebauungsplans Eichbühl in Kürmreuth wurde das gemeindliche Einvernehmen gewährt.

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