13.05.2022 - 09:40 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Philipp Kollbrand übergibt die Leitung des Bundesforst-Reviers in Ransbach an Desiree Schwers.

Waidmanns Dank für Revierförster Philipp Kollbrand (Mitte). In den vergangenen Tagen wurde der Revierförster des Bundesforstes Hohenfels/Ransbach in den Ruhestand verabschiedet. Links seine Nachfolgerin Desiree Schwers aus Utzenhofen, Rechts der Leiter des Bundesforstbetriebes Hohenfels Markus Perpeet.
von Paul BöhmProfil

„Ein Waidmanns Dank für Revierförster Philipp Kollbrand“. Mit seiner Pensionierung geht eine Ära der Waldbewirtschaftung im Truppenübungsplatz Hohenfels, speziell im Forstrevier von Ransbach, zu Ende. Seine Nachfolgerin ist Desiree Schwers, die künftig von Utzenhofen aus das über 2400 Hektar große Bundesforst-Revier in Ransbach leiten wird. Philipp Kollbrand wurde 1956 in Kürmreuth an der Südgrenze des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr geboren. Er ist Förster in der dritten Generation und führte das Erbe seiner Familie bei der Bewirtschaftung der Waldbestände auf dem Truppenübungsplatz fort.

Im Jahr 1971 begann er zunächst eine Lehre als Forstwirt im Bundesforstamt Grafenwöhr. An weiterführenden Schulen und Abendkursen erwarb er die Fachhochschulreife. Nach seinem Wehrdienst in Cham absolvierte er ein vierjähriges Studium der Forstwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan. Nach Abschluss des Studiums kehrte er zum Bundesforst in Grafenwöhr zurück. 1981 begann Philipp Kollbrand seinen einjährigen Vorbereitungsdienst für den gehobenen Forstdienst in der Revierförsterei Tanzfleck. Seine erste Forstrevierzuweisung erhielt er im Bundesforstamt Tennenlohe, wo er im Revier Fuchsstein bei Amberg tätig war. Zu den von ihm betreuten Liegenschaften gehörten verschiedene Standortübungsplätze der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes in der mittleren Oberpfalz, zu dem auch der lokale Übungsplatz Freihöls der US Army sowie die ehemalige Möhlkaserne in Amberg gehörten. Das Forstrevier Fuchsstein wurde 1998 aufgelöst und Philipp Kollbrand wurde dem Revier Dietldorf im Bundesforstamt Hohenfels zugewiesen.

Am 1. März 2002 wurde ihm nach einer Umorganisation die Zuständigkeit für das Forstrevier Ransbach, im heutigen Bundesforstamt Hohenfels, übertragen. "Er hat über 20 Jahre seiner Karriere der Unterstützung des Joint Multinational Readiness Centers (JMRC) und des Integrated Training Area Management gewidmet. Seine Aufgeschlossenheit für die Vereinbarkeit von militärischen Erfordernissen und grünen Dienstleistungen hat zu einer exzellenten Forstrevierverwaltung und optimalen Trainingsbedingungen für die US Army geführt", hieß es bei der Verabschiedung vom Leiter des Bundesforstbetriebes Hohenfels, Markus Perpeet.

 
 

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