Der Tipp kam von einem Landwirt: Der hatte sich am Freitag bei der Polizei gemeldet, weil ihm bei Arbeiten im Bereich von Kötzersricht (Hahnbach) eine Anpflanzung in seinem Wald aufgefallen war: Er habe diese garantiert nicht ausgesät, betonte er – und äußerte auch den Verdacht, dass es sich um Marihuana handeln könnte.
Eine Streife der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg machte daraufhin "einen Ausflug auf die besagte Waldlichtung", wie stellvertretender Inspektionsleiter Peter Krämer mitteilt: "Prächtig gewachsen und im Sonnenlicht glänzend" seien die 15 Cannabispflanzen mit einer Wuchshöhe von 180 bis 200 Zentimeter gewesen, die die Polizisten dort vorfanden. "Offensichtlich wollte dort ein Unbekannter seinen grünen Haschisch-Daumen ausleben", merkt Krämer noch an.
Da es keine Hinweise auf den "Gärtner" gab und die Gefahr bestanden habe, dass er zwischenzeitlich selbst zur Ernte kommen würde, hätten dies kurzerhand die Beamten erledigt: "Die verbotenen Pflanzen wurden abgeschnitten und sichergestellt. Derzeit werden sie getrocknet, um das Ergebnis an die Staatsanwaltschaft zu übergeben."
Die Ermittler suchen nun Zeugen: Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen, oder Personen, die dort zu Gange waren, nimmt die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg entgegen.














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