Kohlberg
14.01.2021 - 13:43 Uhr

Diskussion über Hundekot im Kohlberger Gemeinderat

Unschöne Hinterlassenschaften von Hunden führten in der Kohlberger Marktratssitzung zu einer Diskussion.

von fsb
Was soll in Kohlberg mit den Hundekot passieren? Darüber diskutierte der Marktrat nun. Archivbild: Gabi Schönberger
Was soll in Kohlberg mit den Hundekot passieren? Darüber diskutierte der Marktrat nun.

Eine längere Diskussion ergab sich in der Kohlberger Marktratssitzung zu dem Bürgerantrag, in der Siedlung "Im Meister" Hundekotbeutelbehälter anzuschaffen, was in anderen Gemeinden unterschiedlich gehandhabt wird. Mehrere Markträte erklärten, dass volle Beutel oft in der Natur entsorgt würden. Zur Debatte stand auch, Tütenständer nahe eines Abfallkorbs anzubringen oder Schilder mit dem Hinweis aufzustellen, dass auf dem Feld Lebensmittel produziert werden und deshalb keine derartige Verschmutzung erfolgen sollte. Letztlich appellierte das Gremium an die Bürger, die Hinterlassenschaften ihres Hundes ordnungsgemäß zu entsorgen, selbst Beutel mitzubringen und auch wieder mitzunehmen.

Bebauungspläne

In der Bauleitplanung standen zwei Stellungnahmen zur Aufstellung von Bebauungsplänen mit gleichzeitiger Änderung der Flächennutzungspläne zum Beschluss. Die Stadt Hirschau will im "Gewerbegebiet Massenricht" eine landwirtschaftliche Fläche in ein Gewerbegebiet ändern und so eine Erweiterung der Fellner Schreinerei mit einem überplanten Bereich von etwa 8740 Quadratmeter schaffen. In Schnaittenbach soll auf bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche im Projekt "Solarpark Schnaittenbach II" ein Freiflächen-Photovoltaikpark im Anschluss an den bereits vorhandenen entstehen. Gegen beide Planungsvorhaben wurden keine Einwendungen erhoben (13:0).

Glasfaser und Bushäuschen

Unter den Tagesordnungspunkten Bekanntgaben und Verschiedenes informierte Bürgermeister List unter anderem darüber, dass Straßenbaumaßnahmen der Firmen Braun und Kraus zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt wurden. Durch Fördermittel in Höhe von 36.000 Euro bleiben beim Glasfaseranschluss im Rathaus für die Gemeinde lediglich Kosten von 4022 Euro übrig. Zwei Buswartehäuschen werden in der Dorferneuerung mit einem Gesamtbetrag von maximal 50 Prozent oder 12.000 Euro pro Häuschen gefördert.

Dank für Spenden

List dankte für Spenden in Höhe von 500 Euro von Edeka Götz für die Einkaufsfahrten, für die auch die Busfirma Wies einen verbilligten Preis gewährt, und von 1000 Euro von der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung für ein Aluminium-Wandbild im Sitzungssaal.

Kohlberg13.01.2021
 
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