21.11.2018 - 16:16 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Es geht einzig und allein um ein Datum

Nicht unwidersprochen stehen lassen will Marktrat Edgar Wenisch die jüngsten Aussagen zum Thema "Grölldeifl".

Die neuerliche Diskussion wegen des Auftritts am Nikolausabend lässt die Grölldeifl zürnen: Die Initiatoren haben beschlossen, Konnersreuth zu verlassen und die Show dafür am 5. Dezember am Mitterhof zu präsentieren.
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"Jetzt sind also die Initiatoren der Grölldeifl die Klügeren", schreibt Wenisch. Er weist darauf hin, dass Bürgermeister Max Bindl in der besagten Jungbürgerversammlung mit keinem Wort erwähnt habe, dass es eine schriftliche Vereinbarung von 2016 gab, bei welcher er anwesend gewesen sei und er selbst die Abmachung schriftlich fixiert habe. Bei der Jungbürgerversammlung hätten die Zuhörer von Bürgermeister Bindl lediglich erfahren, wonach er gehört habe, dass sich beide Parteien geeinigt hätten.

"Es war auch mit keinem Wort von keinem Marktratsvertreter verlangt worden, dass die Grölldeifl ihren Krampuslauf nicht in Konnersreuth halten können", so Wenisch weiter. Er habe jetzt zum ersten Mal aus der Zeitung gelesen, dass auch Bürgermeister Bindl der Meinung sei, dass sich beide Veranstaltungen an einen Abend durchführen ließen. "Sein Originalton in der Sitzung war, dass der Umstand, dass beide Veranstaltungen an einem Abend sind, wohl heuer nicht mehr zu ändern ist." Dies sei wohl auch der Anlass für Alois Weiß (der ehemalige Geschäftleiter der Marktgemeinde) gewesen, in einem Leserbrief klarzustellen, dass es eben schon für die Gemeinde möglich wäre zu reagieren.

Auch, dass man sowohl die Nikoläuse (Burschenverein) als auch die "Grölldeifl" respektieren müsse, wie Bürgermeister Bindl meint, sei nicht ansatzweise zur Debatte gestanden "... und steht auch für mich in keinster Weise zur Debatte." Wenisch: "Es ging nur um das Datum 5. Dezember, welches dem Nikolaus vorbehalten bleiben soll."

Es habe genügend Möglichkeiten gegeben, um den Krampuslauf in Konnersreuth durchzuführen, so Wenisch weiter. Er ergänzte, dass es diese Möglichkeiten für die "Grölldeifl" auch weiterhin gebe. "Da sind sie nach meinem Dafürhalten auch nach wie vor herzlich willkommen." Auch er, Wenisch, hat keinen Zweifel daran, dass die "Grölldeifl"-Auftritte eine enorme Bereicherung für den Markt sind. "Nur der Nikolaustag am 5. Dezember soll dabei ausgespart bleiben." Wenisch spricht von Themaverfehlung, "... wenn der Eine sich mit Schmollmund zurückzieht und Einige, die sich auf eine jahrzehntelange Tradition berufen, plötzlich als die Dummen dastehen (sonst würde es ja keine Klügeren geben)."

Es gehe weder um die eine oder die andere Seite, es gehe auch nicht um Befindlichkeiten von Nikolaus oder "Grölldeifl", sondern einzig und allein um ein Datum. "Einfach Jahrzehnte alte und von der Bevölkerung gewollte Traditionen beachten und schon geht's miteinander weiter", schreibt Wenisch.

Marktrat Edgar Wenisch möchte die jüngsten Aussagen der "Grölldeifl"-Vertreter nicht unwidersprochen stehen lassen.

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