28.12.2020 - 08:33 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Meisterpreis für Zimmerer Sebastian Konrad aus Konnersreuth

Der 22-jährige Konnersreuther Sebastian Konrad hat seine Meisterprüfung im Zimmererhandwerk mit der Note 1,8 absolviert. Zwar liegen die Prüfungen schon länger zurück, der Meisterbrief und der Staatspreis kamen aber erst kürzlich per Post.

Die Meisterprüfung im Zimmererhandwerk absolvierte Sebastian Konrad (links) mit der Gesamtnote 1,8. Deshalb wurde er zusätzlich mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Über diesen Erfolg freut sich auch Vater und Firmenchef Markus Konrad.
von Josef RosnerProfil

Mit der Note 1,8 hat Zimmerer Sebastian Konrad aus Konnersreuth seine Meisterprüfung abgelegt. Zwar fand der letzte Prüfungsteil schon im Mai statt und die Lossprechung erfolgte coronabedingt per Livestream - der Meisterbrief und der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden aber erst vor kurzem per Post zugestellt. Meisterpreise erhalten die jeweils besten 20 Prozent der Absolventen im Freistaat. Unterschrieben ist der Meisterpreis vom Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Sebastian Konrad legte 2014 in Waldsassen den Realschulabschluss ab und wurde damals schon als einer der Besten ausgezeichnet. Danach machte er im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zum Zimmerer, die er 2018 erfolgreich mit dem Gesellenbrief abschloss. Der heute 22-Jährige erzielte damals das zweitbeste Ergebnis im Bereich der Handwerkskammer Oberfranken. Im Anschluss besuchte Sebastian Konrad die Meisterschule in Bayreuth und schloss diese nach 13 Monaten in Vollzeit mit der Gesamtnote 1,8 ab.

Über den Erfolg freut sich natürlich auch Sebastians Vater Markus Konrad. Der 44-jährige Betriebsinhaber hat einst ebenfalls die Meisterprüfung abgelegt, aber nicht ganz so erfolgreich wie sein Sohn, wie er einräumt. 2001 gründete Markus Konrad seine Zimmerei, bei der aktuell elf Mitarbeiter beschäftigt sind, darunter zwei Auszubildende. Im kommenden Jahr will er zwei weitere Lehrlinge einstellen. Im Einsatz ist der Betrieb in einem Umkreis von rund 50 Kilometern, den Schwerpunkt bildet der Bau von Dächern auf landwirtschaftlichen Gebäuden. Die Auftragslage sei gut, wie Markus Konrad informiert. Für 2021 habe man sich schon viele Aufträge gesichert.

Sebastian Konrad ist im Betrieb jetzt für die Ausarbeitung der Eingabepläne zuständig und arbeitet jeden Tag auch auf den Baustellen mit. Künftig wird Sebastian auch für die Ausbildung zuständig sein. „Er hat zu den jungen Leuten einen ganz anderen Draht als ich“, erklärt sein Vater Markus. In seiner Freizeit ist Sebastian Konrad übrigens begeisterter Kaninchenzüchter und konnte schon zahlreiche Erfolge einheimsen. Zudem züchtet er Ziegen und Schafe.

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