Konnersreuth
26.04.2019 - 13:33 Uhr

Schutz gegen Hochwasser

In vollem Gange sind seit kurzem die Arbeiten zum Bau eines neuen Regenrückhaltebeckens unterhalb des Klosters Theresianum. Ziel ist der Schutz vor weiteren Überschwemmungen.

Bürgermeister Max Bindl (rechts) und Bauhofleiter Alfons Haberkorn (links) informierten über den Bau des neuen Regenrückhaltebeckens. Mit dabei waren Planer Robert Ernstberger (Zweiter von rechts) und Geschäftsführer Michael Thoma von der Firma Josef Grillmeier. Bild: jr
Bürgermeister Max Bindl (rechts) und Bauhofleiter Alfons Haberkorn (links) informierten über den Bau des neuen Regenrückhaltebeckens. Mit dabei waren Planer Robert Ernstberger (Zweiter von rechts) und Geschäftsführer Michael Thoma von der Firma Josef Grillmeier.

Viel Geld nimmt die Marktgemeinde in die Hand, um sich gegen Hochwasser-Ereignisse wie im vergangenen Jahr zu rüsten. In die Errichtung des Beckens und den Ausbau eines Abfanggrabens investiert die Marktgemeinde 577.700 Euro. Durch die Maßnahmen soll künftig weniger Niederschlagswasser in den Mischwasserkanal fließen. Die Durchlässe bei den Straßen nach Grün und Höflas sowie alle Feldzufahrten erhalten neue, größtmögliche Durchlässe aus Stahlbeton (DN 1000, Durchmesser ein Meter). Ab der dortigen Bebauung kann der bestehende Graben aufgrund des Baumbestands aber nicht vergrößert werden. Der Graben wird daher auf einer Länge von 230 Metern ebenfalls mit einem Stahlbetonrohr mit einem Meter Durchmesser bestückt. Als Zuleitung zum Becken kommt ein solches Rohr auf 220 Metern Länge zum Einsatz. Der Rückhalteraum des Beckens ergibt sich durch eine spezielle Dammschüttung, so dass bei einem leeren Becken eine landwirtschaftliche Nutzung möglich ist. Insgesamt kann das Becken bis zu 3800 Kubikmeter Wasser fassen.

Laut Planungsbüro Bork (Falkenberg) sollen die Arbeiten bis Ende Juni abgeschlossen sein. Mit den Bauarbeiten wurde der Bagger- und Raupenbetrieb Josef Grillmeier (Tirschnitz) beauftragt.

 
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