25.04.2019 - 15:21 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Siedler-Angebote kommen gut an

Konnersreuther Ortsverband zieht Bilanz und würdigt langjährige Mitglieder.

Nur zwei Mitglieder, die für langjährige Mitgliedschaft bei den Siedlern gewürdigt wurden, waren persönlich anwesend. Im Bild (von links) Kreisvorsitzender Otmar Zeitler, Zweiter Bürgermeister Reinhard Wurm, Alois Weiß, Anton Burger und Vorsitzender Andreas Malzer.
von Josef RosnerProfil

Freude über stabile Mitgliederzahlen herrscht bei der Siedlergemeinschaft Konnersreuth. Vorsitzender Andreas Malzer informierte bei der Jahresversammlung im Gasthof Schiml, dass noch immer 205 Mitglieder zum Verein zählten, trotz zahlreicher Sterbefälle im vergangenen Jahr. Mit der Vereinsarbeit zeigte sich Malzer zufrieden.

In seinem Rechenschaftsbericht nannte Malzer die maßgeblichen Beweggründe der Menschen für eine Mitgliedschaft bei den Siedlern. Er verwies auf den Versicherungsschutz, das Verleihen von Kleingeräten und die Vergünstigungen beim Einkauf bei Partnern. Auch die Rechtsberatung komme gut an. Malzer erinnerte an verschiedene Vortragsabende zu aktuellen Themen, wobei der Besuch besser hätte sein können. Ein Thema war unter anderem die Elementarversicherung, die vor allem bei Hochwasserschäden greift.

Nicht nur Euphorie

Beim Konnersreuther Bürgerfest schenkten die Siedler Zoiglbier aus, weiter berichtete Malzer von einem Dankeschönessen für die Zeitungsausträger und der Nikolausfeier gemeinsam mit dem VdK. Beim Burschenfest Ende Mai werden die Siedler am Sonntagnachmittag den Ausschank übernehmen und so den Jubelverein unterstützen. Der neue Bezirksvorsitzende Reinhard Ott wolle in Kürze ein neues Programm für die Kassierer und die Digitalisierung auf den Weg bringen, was nicht nur auf Euphorie bei den Vereinen stoße.

Zweiter Bürgermeister Reinhard Wurm überbrachte den Dank der Marktgemeinde. Durch das engagierten Vorstandsteam werde der Verein am Laufen gehalten. Ein tolles Angebot sei der Geräteverleih, der gerne angenommen werde. Wurm bezeichnete die Siedlergemeinschaft als optimalen Partner für Hausbesitzer.

79 Häuser ohne Erben

Kreisvorsitzender Otmar Zeitler freute sich vor allem über den Wegfall der Straßenausbaubeiträge und sprach von einem Vorteil für alle Hauseigentümer. Je nach Abrechnungsmodus seien in diesem Zusammenhang bis zu 20 000 Euro angefallen. Zeitler kritisierte, dass die Hausbesitzer dennoch immer noch zur Kasse gebeten würden, sei es durch Gebühren oder Beiträge. Zeitler berichtete, dass es allein im vergangenen Jahr für 79 Häuser im Landkreis keine Erben gab. In diesen Fällen musste der Landkreis einspringen.

Als Erfolg der Verbandsarbeit bezeichnete er die Einführung des Baukindergeldes. Wenn dann noch die Eigenheimzulage komme, gebe es eine spürbare Entlastung für junge Familien. Auf den Bezirksverband eingehend sagte Zeitler, dass er mit der Beitragserhöhung nicht einverstanden sei. Auch die vorgesehene EDV-Umstellung sehe er kritisch, "weil unser Verband auch viele ältere Mitglieder hat". Für heuer kündigte Zeitler an, dass man sich mit der Grundsteuer beschäftigen werde. "Derzeit werden verschiedene Modelle diskutiert." Klar sei, so Zeitler, dass die Kommunen nicht auf Grundsteuern verzichten wollen.

Abschließend lud der Kreisvorsitzende zur Radsternfahrt am 9. Juni nach Pleußen ein. Ziel der Sommerfahrt am 27. Juli ist Eichstätt. Im Dezember werden der Bezirkstag und der Weihnachtsmarkt in Regensburg besucht.

Information:

Seit Jahrzehnten bei den Siedlern

Die Siedlergemeinschaft Konnersreuth zeichnete bei ihrer Jahresversammlung langjährige Mitglieder aus. Seit 40 Jahren dabei sind Peter Krömer und Alois Weiß. Vor 30 Jahren traten Monika Böhrer, Anton Burger und Josef Neumann bei. Seit 20 Jahren Mitglied sind Karin und Franz Bartl, Stefan Bauer, Brigitte und Helmut Horcher, Peter Kohl, Gisela Kunte, Waltraud Lang, Waltraud und Josef Leeb, Renate und Franz Proksch, Alexander Scheffler, Alfred Siller, Ute und Hermann Siller, Alfons Ulrich, Hildegard und Ottmar Ulrich und Franz Wenisch. Vor 10 Jahren kamen Katja Robl, Ludwig Schiener und Gertraud Walenta zu den Konnersreuther Siedlern.

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