Kümmersbruck
21.07.2026 - 17:03 Uhr

Bayernwerk bleibt Netzbetreiber in Kümmersbruck bis 2047

Die Gemeinde Kümmersbruck hat den Konzessionsvertrag mit dem Bayernwerk bis 2047 verlängert. Man verspricht sich davon eine große Versorgungssicherheit und Investitionen in die Energiewende.

Die Gemeinde Kümmersbruck hat ihren Konzessionsvertrag mit dem Bayernwerk bis 2047 verlängert. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Gemeinde Kümmersbruck hat ihren Konzessionsvertrag mit dem Bayernwerk bis 2047 verlängert.

Die Gemeinde Kümmersbruck setzt auch künftig auf die Bayernwerk Netz GmbH als Betreiber ihres Stromnetzes. Der neue Konzessionsvertrag läuft bis zum Jahr 2047 und wurde jetzt von Bürgermeisterin Elisabeth Gruber sowie Vertretern des Bayernwerks unterzeichnet. Mit der Entscheidung bleibe das Stromnetz der rund 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner in erfahrenen Händen, so heißt es in einer Pressemeldung dazu.

Die Konzession berechtigt das Bayernwerk, Leitungen und Versorgungsanlagen im öffentlichen Raum zu errichten und zu betreiben. Umgekehrt muss das Unternehmen die sichere und zuverlässige Stromversorgung gewährleisten. Laut Bürgermeisterin Elisabeth Gruber war neben dem vom Bayernwerk vorgelegten Konzept auch die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit ein Grund für die Verlängerung. Das

Bayernwerk habe sich stets als kompetenter, fairer und verlässlicher Partner erwiesen.

Große Investitionen

Damit das Stromnetz auch künftig den steigenden Anforderungen gerecht wird, investiert das Bayernwerk laut Pressemeldung kontinuierlich in seine Infrastruktur. Geplant seien unter anderem der Ersatz älterer Trafostationen durch moderne Kompaktstationen sowie die weitere Verkabelung von Mittelspannungs-Freileitungen. „Unser Ziel ist ein sicheres, leistungsfähiges und zukunftsfähiges Netz“, betonte Daniel Liegl, Leiter des Bayernwerk-Kundencenters Schwandorf.

Das Stromnetz in Kümmersbruck umfasst 65 Trafostationen, rund 268 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen sowie etwa 3.048 Hausanschlüsse. Der jährliche Stromverbrauch liegt bei rund 44 Millionen Kilowattstunden. Mit der Energiewende wächst gleichzeitig die Zahl der Anlagen, die erneuerbare Energien ins Netz einspeisen. Allein im Netzgebiet Kümmersbruck sind inzwischen rund 1.120 Erzeugungsanlagen in Betrieb. Sie liefern Strom aus Photovoltaik-, Windkraft-, Wasserkraft- und Biogasanlagen. „Die wachsende Zahl dezentraler Erzeugungsanlagen stellt hohe Anforderungen an Netzbetrieb und Netzsteuerung“, erklärte Kommunalbetreuer Markus Windisch.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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