31.05.2021 - 10:25 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Beim Tag der Nachbarschaft in Kümmersbruck 125 gebastelte Regenbögen überreicht

Übergeben beim Wortgottesdienst die gebastelten Regenbögen an die Bewohner des AWO-Seniorenzentrums: Elisabeth Harlander (vorn), Barbara Hernes (dahinter stehend) und Pfarrer Wolfgang Bauer (links).
von Klaus HöglProfil

Der Tag der Nachbarschaft 2021 stand unter dem Motto „Klein aber fein“. Denn es sind oft die Kleinigkeiten, eine lebendige Nachbarschaft und die Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders ausmachen. Zum „Tag der Nachbarschaft“ hatte Barbara Hernes, die Beauftragte für die Koordination Seniorenarbeit/Seniorenmosaik Naturpark Hirschwald, bei den Kindern und Jugendlichen der Pfarrei St. Antonius/St. Wolfgang in Kümmersbruck angefragt, ob sie sich an dieser Aktion beteiligen wollten. „Damit war jede Kommune im Naturpark angesprochen, jede Gemeinde setzt das individuell um. Meine Hoffnung ist, dass sich so ein Tag etabliert und fortgesetzt wird“, sagt Barbara Hernes zur Aktion bei den älteren Menschen im AWO-Seniorenzentrum in Kümmersbruck.

Aus der kleinen Idee wurde ein größeres Projekt, für das von der Pfarrei Gemeindereferentin Elisabeth Harlander ihre Unterstützung zusagt. 29 Kinder und Jugendliche, darunter Familien aus den Reihen der Ministrantinnen und des Jungen Chores, beteiligten sich schließlich. Der Leitgedanke lautete: „Kennst Du Menschen, die derzeit auf diese Nachbarschaft verzichten müssen, die sehr viel allein sind oder allein sein müssen? Die wenig Besuch bekommen können, weil sie aufpassen, dass sie sich nicht mit dem Virus infizieren?" Von dieser Fragestellung motiviert, bastelten die Kinder und Jugendlichen insgesamt 125 Regenbögen, wobei ihnen Bianca Hellbrand zur Seite stand. Bei der Übergabe der 125 Bastelpakete wirkten dann die Frauen des Familiengottesdienst-Teams mit, die zum Beispiel die Regenbögen Nachbarn vor die Haustüre legten.

Rund 80 Papierregenbögen waren für das AWO-Seniorenzentrum vorgesehen. Pfarrer Wolfgang Bauer, Gemeindereferentin Elisabeth Harlander, Barbara Hernes und Sozialdienstleiterin Sandra Schneidmandel überreichten sie zum Tag der Nachbarschaft vor dem Gebet im Altenwohnheim an die Bewohnerinnen. Pfarrer Wolfgang Bauer stellte dazu fest: „Mit der Zusage ,Ich bin da, wo Du bist' erinnern wir an gute Nachbarschaften.“ Der Regenbogen sei ein Zeichen für die Freundschaft Gottes mit allen Menschen. Er verbinde Himmel und Erde. Ein Regenbogen bedeutet laut dem Geistlichen: "Gott ist unser Freund. Er schaut auf uns und sorgt für uns. Gott begleitet uns das ganze Jahr hindurch. Er gibt uns Kraft und hilft uns."

Insgesamt 125 gebastelte Regenbögen werden anlässlich des Tages der Nachbarschaft überreicht.
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