Eisstockschießen im Sommer ist eine alte Volkssportart, die ihre Anhänger hat. Freilich steht sie nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Umso mehr ist anerkennenswert, dass der ESC Kümmersbruck seinen Sport auf der schmucken Anlage im Kümmersbrucker Sportzentrum jetzt 25 Jahre lang betreibt – und das schuldenfrei, wie Vorsitzender Kurt Rose bei der Festversammlung besonders herausstellte.
Rose erinnerte im 25. Jahr des Vereinsbestehens an die Gründungsversammlung. 26 Mitglieder waren demnach seinerzeit dabei, zum Vorsitzenden wurde Ottmar Eisenhut gewählt. Von den „Gründungsvätern“ waren bei der 25-Jahr-Feier Heinz Zipplies, Peter Göppel, Willi Hiltl, Franz Schmied und Alois Weber anwesend. Der erste Spatenstich für das Vereinsgeländes war am 5. August 1998, erinnerte Rose, erster sportlicher Höhepunkt war im September 2000 das Eröffnungsturnier, in den Folgejahren wurden hier überregionale Turnier ausgetragen. Im Jahr 2009 hatte der Verein 49 aktive Mitglieder, da waren die Vereinsmeisterschaften die jährlichen sportlichen Höhepunkte. Erste Damenmeisterin war 2010 Ingrid Winkler, Herrenmeister Norbert Winkler. In der Kreisliga belegte die Kümmersbrucker Crew den 1. Rang, was den Aufstieg in die Bezirksliga zur Folge hatte. 2011 wurden insgesamt acht Turniere mit 13 Spielern ausgetragen, 2012 gab es zehn Turniere, Peter Göppel gewann acht, Norbert Winkler und Franz Schmidl je sieben Turniere.
Der Zusammenhalt ist laut dem Vorsitzenden die Basis des Vereins. Gemeinsam halte man Vereinsheim und Anlage instand, unternehme Fahrten, Kegel- und Vereinsabende sowie Turniere im Plan – für einen kleinen Verein ein großes Programm. Aber der Zeitgeist macht auch vor dem ESC Kümmersbruck nicht halt. „Die Nachwuchsgewinnung gestaltet sich immer schwieriger. Trotz der Teilnahme an den Ferienprogrammen der Gemeinde, an regionalen und überregionalen Turniere geht der Altersschnitt immer mehr nach oben“, klagte Rose.













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