09.01.2020 - 16:50 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Generalversammlung der FFW Kümmersbruck

Die Feuerwehr Kümmersbruck traf sich zu ihrer Generalversammlung. Die vielen Mitglieder bekamen dabei in geballter Form nochmals zu hören, wie das Jahr feuerwehrtechnisch gesehen so gelaufen ist.

Bei den Ehrungen (von links): 2. Vorsitzender Sebastian Gassner, Kommandant Alwin Holzner, Hans Hofmann jun., Vorsitzender Christopher Richter, Hans Horst, Bürgermeister Roland Strehl, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt.
von Klaus HöglProfil

Und das Jahr 2019 ist aus diesem Blickwinkel gut gewesen; für die technisch auf hohem Niveau dastehende Wehr sogar mit einem Rekord. Vorsitzender Christopher Richter verkündete eine Höchstleistung, die der Parameter für die geleistete Arbeit der FFW Kümmersbruck ist: 90 Einsätze (1436 geleistete Stunden) in 2019 legte Kommandant Alwin Holzner dar – so viele Einsätze wie noch nie. Mit „Viel Holz für Holzner im letzten Jahr“ hat es Fraktionsvorsitzender Werner Cermak (SPD) bezeichnet, Grußredner neben Fraktionsvorsitzenden Markus Graf (CSU).

Die vielen absolvierten Einsätze, wobei es zum Glück keinen tödliche Unfälle gab, hat der mitgliederstarken Wehr (451) viel Anerkennung und Lob eingebracht: „Das waren 90 Einsätze zum Schutz für andere Bürger“, hob Bürgermeister Roland Strehl hervor und betonte das Verantwortungsbewusstsein der Wehr. Die verfügt derzeit über 59 Aktive (davon 54 Männer) darunter 21 Atemschutzträger. Die FFW erfüllt gemeindliche Aufgaben, infolgedessen sei ihr Unterstützung aus dem Rathaus gewiss. Es sei ein „Kleinunternehmen das zu führen ist“ berichtete Christopher Richter, der die stete Unterstützung der Gemeinde lobte. Beweis: Die Gemeinde wird für alle drei Feuerwehren in 2020 neue Löschanzüge ordern, das heiß rund 250 000 Euro ausgeben oder umgerechnet rund 1000 Euro pro aktiven Feuerwehrkameraden.

Die geleistete Arbeit fand auch bei der Feuerwehrführung Gehör. Fredi Weiß bestätigte „in Kümmersbruck ist alles in Ordnung, 2019 war erfolgreich in Bezug auf die geleistete Arbeit." Das läge auch an der Gemeinde: „Es wird alles getan, damit die Wehr bestens ausgestattet ist.“ Die vielen Einsätze seien Beleg dafür, dass die Vorbereitungen, die Schulungen, die Lehrgänge ausgesprochen wichtig sind. Besonders lobend erwähnt wurde von Weiß, dass die FFW Kümmersbruck Standort des „modernen Einsatzmittels Drohne“ werde.

Ein ganz wesentliches Standbein ist die Nachwuchsfeuerwehr, von 70 Einsätzen unter Beteiligung der derzeit 14 Jugendlichen, nebst diversen Einzelübungen und Schulungen, berichtete Jugendwart Daniel Pohl. Florian Vogl berichtete von 18 Kindern (6 Mädchen) bei den Firekids, deren Höhepunkt 2019 das Ablegen der Kinderflamme gewesen sei. Apropos Mitglieder: zwölf Neuaufnahmen hat es gegeben, das jüngste Kind (Robin Derichs) ist gerade mal fünf Jahre alt, das älteste Mitglied ist 90 Jahre alt. Seit 17 Jahren zahlen die Mitglieder acht Euro Jahresbeitrag, der wurde auf zehn Euro angepasst.

Erster Kommandant Alwin Holzner listete die Einsätze 2019 auf: Abwehrender Brandschutz 15, Technische Hilfeleistungen 56, ABC-Gefahrenstoffe 1, Sicherheitswachen 10. Besonders gefordert war die Truppe bei zwei Bombenfunden beim Brand am Bahndamm Hofstetten oder bei Unwettern.

Abzeichen haben zwei Gruppen beim Löschaufbau erworben. Es gab viele erfolgreich absolvierte Lehrgängen sowie 60 Übungstage oder -abende oder Weiterbildungen für Gruppenführer THL sowie Zugübungen.

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