04.11.2019 - 11:11 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Gestrickt, gehäkelt und gebastelt für einen guten Zweck

Stricken, häkeln und basteln für einen guten Zweck – das tun seit zehn Jahren die Frauen des Trachtenvereins „D’Vilstaler“. Zugute kommt ihre Arbeit und ihr Fleiß heuer wieder der Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach.

Die „kreativen Frauen“ des Trachtenvereins „D’Vilstaler Haselmühl/Kümmersbruck“ waren heuer wieder sehr fleißig. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit und einer 500-Euro-Spende bedachten sie zum 4. Mal in Folge die Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder. V. l.: Vors. Markus Gais, Helga Grosch, Maria Bechtl, Paula Neugebauer, Sylvia Vetter, SHG-Vors. Petra Waldhauser, Manuela Kern, Helga Högerl und Kerstin Kellner. Nicht im Bild: Corinna Piehler und Elfriede Kunkel.
von Werner SchulzProfil

Bereits zum vierten Mal in Folge hatte die SHG-Vorsitzende Petra Waldhauser (Hirschau) die angenehme Aufgabe, die Material- und Geldspenden der „Kreativen“, wie sich die Trachtler-Frauen nennen, in Empfang zu nehmen. Seit 2009 treffen diese sich unter der Regie ihrer Frontfrau Maria Bechtl jeden zweiten Donnerstag bei Kaffee und Kuchen im Vereinsheim zum gemeinsamen Stricken, Häkeln und Basteln. In monatelanger Fleißarbeit hatten sie heuer wieder Mützen, Handy- und Kathedertaschen, Kuschelzwergerln, Schlüsselanhänger und Kuscheldecken gefertigt. Diese hatten sie bei verschiedenen Veranstaltungen zum Kauf angeboten und dabei einen Erlös von 500 Euro erzielt. Diese stattliche Summe übergaben Maria Bechtl und ihr Team im Beisein des Vereinsvorsitzenden Markus Gais an Petra Waldhauser. Sie hatte man auf eine Tasse Kaffee und ein Glaserl Sekt ins Vereinsheim eingeladen. Zusätzlich zur Geldspende erhielt die SHG-Vorsitzende auch noch eine große Anzahl der selbstgefertigten Waren.

Diese werden an die Kinderkliniken verteilt, mit denen die Selbsthilfegruppe engen Kontakt pflegt, so Petra Waldhauser in ihren herzlichen Dankesworten für die erneute Unterstützung. Den Geldbetrag wird man für einen 18-jährigen Jungen verwenden, der trotz seiner schweren Erkrankung eine Ausbildung macht. Da sein Immunsystem durch die Chemotherapie sehr geschwächt ist, kann er nicht mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zur Schule fahren. Deshalb übernehme die Selbsthilfegruppe die Fahrtkosten.

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