Das Schicksal hat dem jungen Sebastian Hirschmann (16) und seiner Schwester Melanie (19) aus Steiningloh eine schwere Prüfung auferlegt. Ihre alleinerziehende Mutter erkrankte schwer und starb. Sie hinterließ ihren beiden Kindern ein halbfertiges Haus. Verwandte packten mit an, arbeiteten schwer und zahlten Kredite ab, doch dann starb auch noch der Opa. Tante Silvia Eierer wurde in dieser Situation der große Rückhalt für die Kinder ihrer Schwester. Der Pfarrgemeinderat Ursulapoppenricht richtete ein Spendenkonto ein, und es gab viel Anteilnahme aus der Bevölkerung. „Es ist der Wahnsinn, wie uns die Leute geholfen haben, das war einmalig“, sagte Silvia Eierer jetzt bei einer erneuten Spendenübergabe in Kümmersbruck. Der ERSC Amberg hatte in der AZ die Spendenaktion und das Schicksal der Familie verfolgt. Der Verein zog in Sulzbach-Rosenberg und in Amberg eine Tombola auf, die dann jeweils 600 Euro einbrachte. Der Rewe-Markt in Kümmersbruck legte noch einmal 600 Euro drauf, so dass unter dem Strich 1 800 Euro zusammenkamen. Sebastian Hirschmann nahm den symbolischen Scheck entgegen. Mit Melanie wohnt er noch bei der Oma in Steinlingloh. Das Geld soll für den Ausbau des Bads verwendet werden. Die Chance besteht, meint Tante Silvia Eierer, dass Melanie und Sebastian dann im September ins eigene Haus einziehen können.
Kümmersbruck
15.08.2021 - 12:09 Uhr
Große Hilfsbereitschaft: Das Haus für die Geschwister Hirschmann soll im September bezugsfertig sein
von Klaus Högl
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