Wasser musste damals noch aus dem Brunnen geholt werden, der befand sich da, wo jetzt die Skulptur auf dem Vorplatz steht. In diesem Umfeld wuchs der 1940 in Lengenfeld geborene und 1946 eingeschulte Josef Rubenbauer auf, der jetzt nach einem bewegten Leben 80. Geburtstag feiern konnte.
Geboren ist Rubenbauer in der Barbarastraße in Lengenfeld. Die Eltern zogen dann nach Kümmersbruck und blieben dort auch. Seine Spengler-Lehre absolviert hat Rubenbauer zwischen 1954 und 1957 beim Niebler, 1959 war seine Familie Mieter bei den Gummermanns in der Siedlerstraße. 1962 heiratete er in Kümmersbruck Erika Moser. Zwei Töchter und ein Sohn sowie sechs Enkel gehören mittlerweile zur Familie.
Eng verknüpft ist Rubenbauers Leben mit der Maxhütte. Dort arbeitete er ab Februar 1960 als Maschinist und Kranführer. Nachdem er ab 1965 seine Wehrpflicht quasi nebenan in der Schweppermannkaserne ableistete und als Unteroffizier entlassen wurde, ging er zurück in die Maxhütte. Josef und Erika Rubenbauer errichteten 1968 am Exerzierhügel ein Haus. Die Meisterschule absolvierte Josef Rubenbauer mit Erfolg. Ein bitterer Tag war für ihn 1987 der Konkurs der Maxhütte. Ab 1988 war er als Schichtmeister im Erhaltungsbetrieb Maxhütte tätig, zwischen 1995 und 1997 fungierte er als Meister der Umwelt und Service GmbH (USG). Eine Zäsur war für ihn der 1. März 1997: Da ging er in den Sozialplan und dann in die Rente.
Berge und Wasser, genau gesagt Bad Füssing, und sein Garten bestimmten dann neben den Enkeln das abwechslungsreiche Leben von Josef Rubenbauer und seiner Frau. Beide sind sehr zufrieden: „Wir würden alles wieder so machen wie es war“. betonte Rubenbauer, er könne eigentlich nichts Negatives sagen. Bis auf seine komplizierte Krankheitsgeschichte, die ihn in den vergangenen Jahren doch mehr oder weniger einschränkte. „Die Krankheit muss man nehmen wie sie kommt“, sagt er, auch da habe er noch Glück gehabt. Trotz allem ist seine Vitalität ungebrochen. Viele Gratulanten schauten zum 80. bei ihm vorbei, darunter auch Bürgermeister Hubert Blödt für die Gemeinde.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.