Durch Handauflegung und Gebet weihte Bischof Rudolf Voderholzer am Samstag im Regensburger Dom vier Männer zu ständigen Diakonen: Thomas Bauer (Jahrgang 1982), Jürgen Donhauser (1967), Karlheinz Renner (1965) und Ovidiu Weiman-Chirilov (1971). Für sie ist die Weihe nicht die Vorstufe zur Priesterweihe, da sie bereits verheiratet sind. Ihre Ehefrauen bekundeten, ihre Männer in ihrem kirchlichen Dienst zu unterstützen. Die Frauen wirkten später auch bei der Gabenprozession mit.
Zahlreiche Priester feierten mit Bischof Vorderholzer diesen Weihegottesdienst, viele ständige Diakone aus dem Bistum Regensburg waren ebenfalls in den Dom gekommen, um laut einer Pressemitteilung mit ihren neuen Mitbrüdern diesen bedeutsamen Tag zu begehen. Musikalisch gestalteten die Regensburger Domspatzen den Gottesdienst. In seiner Predigt stellte der Bischof die Tagesheiligen (Erzengel Michael, Raphael und Gabriel) als Vorbilder für die künftigen Diakone vor und ermunterte die Männer, "Engel für Ihre Gemeinden" zu werden. "Ihnen werden Flügel geschenkt - nicht um abzuheben, sondern um Boten Gottes zu werden, die eine Botschaft zu überbringen haben und hierbei im Dienst von jemandem zu stehen, der größer ist als Sie", sagte er. Auch ging er auf den Dienst des Diakons ein: Anteil zu haben am Hirtendienst Jesu Christi, an der Verkündigung des Wortes Gottes und am Liebesdienst Gottes an den Menschen. "Sie können den Menschen die heilende Botschaft Gottes verkünden - und dabei helfen, die vielen Götzen, die um die Herzen der Menschen buhlen, zu entlarven." In den Dienst sollten die Diakone ihre Erfahrungen als Ehemänner, Familienväter und Berufstätige einbringen. Das ständige Diakonat, vom zweiten Vatikanische Konzil wiederbelebt, wurde 1973 im Bistum Regensburg eingeführt.













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