Kümmersbruck
02.12.2021 - 14:38 Uhr
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In Kümmersbruck Gemeinschaftsgarten als generationenverbindende Maßnahme im Gespräch

Klein und Groß gärtnern zusammen – eine Idee, die in vielen Kommunen bereits erfolgreich umgesetzt worden ist. Denn von einem gemeinsam angelegten, gepflegten und genutzten Garten profitieren alle Beteiligten. Bald auch in Kümmersbruck?

Ein Gemeinschaftsgarten als generationenverbindende Maßnahme: Wo es derzeit noch ziemlich ungeordnet aussieht, könnte in Kümmersbruck mittelfristig eine solche Einrichtung entstehen. Die Lage neben Wohnanlage Herbstwiesen, Arbeiterwohlfahrt, Kindergarten und Schulen bietet sich dafür an. Bild: e
Ein Gemeinschaftsgarten als generationenverbindende Maßnahme: Wo es derzeit noch ziemlich ungeordnet aussieht, könnte in Kümmersbruck mittelfristig eine solche Einrichtung entstehen. Die Lage neben Wohnanlage Herbstwiesen, Arbeiterwohlfahrt, Kindergarten und Schulen bietet sich dafür an.

Der Vorschlag, auch in Kümmersbruck einen Gemeinschaftsgarten als generationenverbindende Maßnahme zu schaffen, beschäftigte den Ausschuss für demografische Entwicklung und Soziales des Kümmersbrucker Gemeinderats bei seiner jüngsten Sitzung. Die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert und Barbara Hernes vom Seniorennetzwerk Hirschwald hatten dazu den Anstoß gegeben.

"Die Ausgangslage für ein soziales und generationsverbindendes Projekt wie einen Gemeinschaftsgarten sind in Kümmersbruck aufgrund der vielschichtigen Verknüpfung der Bevölkerung nahezu ideal", erläuterten Helena Schubert und Barbara Hernes den Antrag. Das entscheidende Ziel und die Motivation dabei seien, die verschiedenen Personengruppen über einen gemeinsamen Rahmen zur Zusammenarbeit einzuladen und so den Austausch und Zusammenhalt zwischen Jung und Alt zu fördern.

Die kommunale Grünfläche hinter dem Kümmersbrucker Gemeindehaus und dem evangelischen Martin-Schalling-Haus böte sich aufgrund der zentralen Lage an, sagten Schubert und Hernes. Die Seniorenwohnanlage Herbstwiesen, das AWO-Seniorenheim, die Kindergärten, die Grund- und Mittelschule sowie die Kirchen seien geeignete Einrichtungen, die sich beteiligen könnten. Zur Umsetzung sei ein tragbares Konzept vonnöten. Für die Koordination, Organisation und das Sichern der Langfristigkeit wären Personen nötig, die sich von der Umsetzung über die Gestaltung bis hin zur Pflege der Anlage langfristig beteiligten. Bewillige die Gemeinde die Maßnahme, sei eine entsprechende Bewerbung des Projekts Gemeinschaftsgartens angebracht, um eine Interessengruppe zu finden, die sich für die inhaltliche Gestaltung und praktische Umsetzung engagiert.

Von der Landesstiftung der Diakonie, KJR, Lokaler Aktionsgruppe (LAG) Leader und Landkreis seien für die Maßnahme Fördermittel zu erwarten. Die Mitglieder des Ausschusses für demografische Entwicklung und Soziales waren von dem Gedanken durchaus angetan und bekundeten Interesse. Desgleichen auch Bürgermeister Roland Strehl, der von „überschaubaren Kosten“ sprach.

Ausschuss für demografische Entwicklung und Soziales ersetzt in Kümmersbruck Ausschüsse für Schule und Soziales sowie Personal

"Die Ausgangslage für ein soziales und generationsverbindendes Projekt wie einen Gemeinschaftsgarten sind in Kümmersbruck aufgrund der vielschichtigen Verknüpfung der Bevölkerung nahezu ideal."

Helena Schubert (Jugendpflegerin) und Barbara Hernes (Seniorennetzwerk Hirschwald)

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