14.11.2021 - 09:39 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kümmersbrucker Gemeinderat berät über sozialen Wohnungsbau

Schon geraume Zeit ist der Einstieg der Gemeinde Kümmersbruck in den sozialen Wohnungsbau ein Thema. Geplant wird ein Komplex mit 15 Wohnungen in verschiedenen Größen von bis zu drei Zimmern.

Eine Variante ohne Erker hat der Gemeinderat Kümmersbruck für den Wohnhaus-Komplex favorisiert. Das Projekt des sozialen Wohnungsbaus könnte dann so aussehen: Gebaut werden wohl 15 Ein- und Dreizimmerwohnungen.
von Klaus HöglProfil

Die Gemeinde Kümmersbruck möchte unterhalb des bestehenden Seniorenwohnparks einen Gebäudekomplex mit 15 Sozialwohnungen bauen. Bereits im September letzten Jahres hat das mit der Planung betraute Münchener Architekturbüro Stark dem Gemeinderat eine Rahmenplanung vorgestellt. Jetzt waren die Vertreter, Jürgen Stark und Projektleiterin Christine Harm, erneut im Gemeinderat, um den aktuellen Stand zu erläutern und marginale Entscheidungen herbeizuführen, um das Vorhaben auf den Weg zu bringen.

Erstmals wurden auch ein Kostenrahmen – nach derzeitigem Stand rund 2,4 Millionen Euro reine Baukosten und 600 000 Euro für technische Anlagen – genannt, wobei die staatliche Förderung gesichert sei. Ein vorgesehener Erker wurde im Gremium als entbehrlich angesehen, dafür soll ein Zimmer mehr im ersten Obergeschoss untergebracht werden. Festgehalten wurde auch, dass Küchen in alle Wohnungen eingebaut werden. Details, wie die Frage nach Elektrogeräten, sollen aber im Bauausschuss festgelegt werden.

Vorgesehen ist, so hat der Gemeinderat festgelegt, in der Tiefgarage Möglichkeiten für drei E-Ladestationen einzuplanen, die bei Bedarf in Betrieb genommen werden können. Im Bereich der Trittschalldämmung sollen die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, Alternativ hätte mit Mehraufwand eine besondere Schalldämmung erreicht werden können, das allerdings wurde mit Blick auf die dann steigenden Mietpreise abgelehnt.

Beschlossen hat der Gemeinderat außerdem die zweite Änderung zur Feuerwehrkostensatzung mit Wirkung zum 1. Januar 2022. Darin enthalten ist eine Änderung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren, die Wolfgang Roggenhofer bekannt gemacht hat. Beim Verzeichnis der Pauschalsätze werden die Beiträge für Streckenkosten und Ausrückestunden geändert. Beispielsweise werden für eine Ausrückestunde Mannschaftstransportwagen künftig 29,81 Euro berechnet, die Streckenkosten sind neu auf 3,06 Euro festgelegt. Für ein Tanklöschfahrzeug 3000 gelten 6,35 Euro Streckenkosten und 140,71 Euro Ausrückestundenkosten.

Mehr zum Projekt "sozialer Wohnungsbau" der Gemeinde Kümmersbruck

Kümmersbruck
Hintergrund:

Sozialer Wohnungsbau in Kümmersbruck

Die Gemeinde Kümmersbruck steigt mit eigenem Appartement-Komplex in den sozialen Wohnungsbau ein:

  • Entstehen sollen 15 Einheiten
  • Die Größen variieren von ein bis drei Zimmern
  • Grober Kostenrahmen: 3 Millionen Euro

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.