26.05.2019 - 14:26 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kümmersbrucker Kirwa: Faustschläge und Beleidigungen

Da haben es auch diesmal einige Besucher etwas übertrieben: Die Kümmersbrucker Kirwa hat der Polizei am Wochenende einige Einsätze beschert. Dabei ging's um Faustschläge und Verletzte, aber auch verbal wurde hingelangt.

Nicht nur zünftig ging's zu auf der Kümmersbrucker Kirwa (Symbolbild). Sie taucht am Sonntag auch mehrfach im Polizeibericht auf.
von Heike Unger Kontakt Profil

Da haben es einige Besucher etwas übertrieben: Die Kümmersbrucker Kirwa hat der Polizei am Wochenende einige Einsätze beschert. Dabei ging's um Faustschläge und Verletzte, aber auch verbal wurde hingelangt.

"Völlig unvermittelt"

Dieser Angriff sei "völlig unvermittelt" gekommen, heißt es im Polizeibericht: Am Sonntag gegen 1 Uhr wurden drei Kirwa-Besucher auf dem Heimweg in der Schulstraße von bislang fünf Unbekannten attackiert. Die Opfer wurden leicht verletzt, die Polizei schreibt von Schwellungen im Gesicht. Sie hat ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen sollen sich mit der Polizeiinspektion Amberg (09621/890 320 ) in Verbindung setzen.

Eine weitere Körperverletzung im Nachgang der Kirwa rief die Beamten nur wenig später auf den Plan: Gegen 1.50 Uhr gerieten ein Ebermannsdorfer (23) und ein Amberger (17) in Streit - warum, ist bislang nicht geklärt. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 21-Jährige dem Jüngeren mit der Faust ins Gesicht. Der 17-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Auch "eine zunächst einfache Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Lederhosen und Kopfbedeckungen" eskalierte laut Polizeibericht auf der Kümmersbrucker Kirwa. Gegen 2.30 Uhr gerieten sich dabei ein Sulzbach-Rosenberger (21) und ein Kümmersbrucker (24) in die Haare. Der Sulzbach-Rosenberger nahm dem Kümmersbrucker zunächst seine Zigaretten weg. Als dieser sie zurück haben wollte, schlug der 21-Jährige seinem Gegenüber mit der Faust ins Gesicht. Hierbei wurde dessen Brille beschädigt.

Polizei erteilt Platzverweis

Als die Polizei dazu kam, wollte der Täter den Anweisungen der Beamten nicht folgen. Er versuchte, wegzugehen. Daraufhin musste er "mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht" und gefesselt werden. In der Folge solidarisierten sich mehrere Umstehende mit dem Sulzbach-Rosenberger und mischten sich auch verbal ein. Ihnen wurden Platzverweise erteilt. "Der Täter muss sich nun wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und räuberischem Diebstahl verantworten", teilt die Polizei mit.

In einem weiteren Vorfall ging es ebenfalls ordentlich zur Sache, wenn auch nur verbal. Gegen 2.40 Uhr zeigte ein Sulzbach-Rosenberger (21) einer Streife auf der Kirwa mit nach oben gestreckten Armen beide Mittelfinger. "Dazu rief er den Beamten noch ein paar Wörter zu, die lieber nicht abgedruckt werden sollten", wie es im Polizeibericht heißt. Der Sulzbach-Rosenberger wird sich nun wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten müssen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.