Gut zwei Dutzend Teilnehmer fanden sich zu einem Ortstermin am Dorfplatz Lengenfeld ein, zu dem die Kümmersbrucker CSU eingeladen hatte. Der frühwinterlichen Temperatur angepasst hielt Alois Schwanzl heißen Glühwein für die Teilnehmer bereit. Nach einem aktuellen Sachstandsbericht von Bürgermeister Roland Strehl zum Ortsteil kamen die Lengenfelder Bürger zu Wort – denn darum geht es bei der Reihe „CSU vor Ort“ des Kümmersbrucker Ortsverbands.
Die Anliegen, die vorgebracht wurde, waren vielfältig. Unter anderem wünschen sich die Lengenfelder Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung rund um die Brückenstraße und den dortigen Spielplatz, wenn möglich eine „Zone 30“. Ein Anliegen war den Anwesenden auch die Verbesserung der Beleuchtungssituation nachts am Parkplatz bei der Kirche St. Wendelin und im nördlichen Teil des Mühlwegs. Beides werde geprüft, versprach Roland Strehl.
Wenig Hoffnung machte der Bürgermeister hingegen beim ebenfalls gewünschten staubfreien Ausbau des Schotterweges neben dem Fünf-Flüsse-Radweg am westlichen Ortsrand. Eine Asphaltierung sei äußerst kostspielig, und das bei einem überschaubaren Effekt. „Erfahrungsgemäß ziehen moderne, große landwirtschaftliche Maschinen unabhängig von der Wegbeschaffenheit eine Staubfahne hinter sich her“, erläuterte Strehl.
Ein weiteres Anliegen war den Lengenfeldern eine effektive Geschwindigkeitskontrolle des Verkehrs auf der Vilstalstraße. Zum Teil sei der Durchgangsverkehr derart zügig unterwegs, dass manchmal sogar eine rote Ampel im Lengenfelder Zentrum einfach passiert werde. Dies sei eine permanente Gefahrenquelle, insbesondere für überquerende Kinder, beklagten die Bürger. Gewünscht wurde auch, die Sträucher am Hang zur Kirche so zu stutzen, dass das Gotteshaus auch in den Sommermonaten weithin zu sehen sei. Die CSU-Gemeinderäte und Bürgermeister Strehl wollen die Anliegen in den zuständigen Gremien behandeln.












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