28.02.2021 - 10:50 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Kümmersbruck nimmt die Wünsche ernst

Ob Wanderungen in der Region oder Ortsbegehungen: Das Engagement des Seniorenbeirats Kümmersbruck ist vielfältig. Bürger können ihre Anliegen äußern.

Der Seniorenbeirat Kümmersbruck. Das Bild entstand vor der Corona-Pandemie.

Die Mitwirkung der Senioren in der Gemeinde ist wichtig und für eine gute Entwicklung in der Kommune notwendig. Bürgermeister Roland Strehl motivierte deshalb die Senioren der Gemeinde Kümmersbruck bereits im Frühjahr 2015 zur aktiven Teilhabe durch Mitwirkung im Seniorenbeirat. Als beratendes Gremium fungiert dieser zwischen den Senioren und der Gemeinde.

"Unsere Aufgabe ist es, den Gemeinderat, dessen Ausschüsse sowie die Gemeindeverwaltung in Fragen der Altenhilfe zu beraten", sagt der wiedergewählte Vorsitzende Manfred Sulima. Die Angelegenheiten würden bei den regelmäßig stattfindenden Treffen behandelt.

Was bedeutet das konkret? Die älteren Bürger der Gemeinde können ihre Wünsche und Anliegen vorbringen, erklärt Anneliese Breitkopf, Schriftführerin und Stellvertretende Vorsitzende. "Wir geben diese an die zuständigen Stellen in der Gemeinde weiter, wo sie geprüft und umgesetzt werden." Roland Strehl und den Mitarbeitern der Gemeinde sind diese Wünsche sehr wichtig, sie versuchen diese zeitnah zu realisieren. Beispielsweise haben die Seniorenbeirats-Mitglieder bereits zum zweiten Mal seit der Einführung des Beirats eine Ortsbegehung in einem der Gemeindeteile organisiert. Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raumes ist für die Selbstversorgung vor allem im Alter sehr wichtig. Veränderungswünsche und Anpassung an die Begebenheiten wurden an die Kommune weitergeleitet. Darüber hinaus konnten in den vergangenen Jahren Maßnahmen wie zum Beispiel Ruhebänke an öffentlichen Wegen und Plätzen aufgestellt, ein stufenfreier Zugang (Rampe) zur Leichenhalle ermöglicht oder die Zufahrt mit Parkmöglichkeit am Schwimmbad optimiert werden.

Auch kleinere Anliegen werden häufig von an den Beirat herangetragen, die dann "auf dem kleinen Dienstweg" geregelt werden. Ein aktuelles Projekt ist das "Bücherhäuschen" am neuen Dorfplatz, eine Herzensangelegenheit von Siegfried Gramolla. Eine ehemalige Telefonzelle, die zur Zeit hergerichtet wird, dient künftig als öffentlicher Bücherschrank. Bücher können dann kostenlos und ohne Formalitäten zum Tausch oder zur Mitnahme angeboten oder ausgeliehen werden. Außerdem werden Wanderungen in der Region organisiert, die für Senioren geeignet sind. Jeder der Lust hat, kann daran teilnehmen.

Rosa Seuß, ebenfalls Mitglied im Seniorenbeirat, sind die sozialen Kontakte wichtig. Vor der Pandemie hatte alle interessierten Senioren aus der Gemeinde jeden Monat die Möglichkeit, sich beim "Stammtisch Zam kumma" in geselliger Runde zu treffen. Der Vorsitzende Manfred Sulima betont: "Wir freuen uns, wenn Anliegen an uns herangetragen werden, denn umso wirkungsvoller können wir Initiative ergreifen - zum Wohle der Bürger der Gemeinde."

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