Bei einem Ortstermin am Dorfplatz machten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion ein Bild vom derzeitigen Stand der Dorfplatzerneuerung. Werner Cermak erinnerte daran, dass der Plan zur Umgestaltung auf einen Wettbewerb aus dem Jahre 2008 zurückgehe und damit eine Förderung im Zuge des Städtebauförderprogramms Aktive Zentren von 60 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 50 Prozent der Gesamtkosten verbunden sei.
Der derzeitige Eindruck sei der einer Betonwüste, meinte die Fraktionssprecherin Veronika Frenzel. Deshalb sei unbedingt an einer konsequenten Begrünung zu arbeiten, wie es zum Teil auch schon vom Gemeinderat beschlossen sei. Ein weiterer attraktiver Eyecatcher sollte eine künstlerische Ausgestaltung sein, die wohl in zwei, drei Jahren realisiert werden könne. Gabi Pilz mahnte eine Verkleidung der Stromkästen unterhalb der Metzgerei Schlaffer an, was zur Aufhübschung beitragen würde. Gemeinderätin Andrea Meier regte an, bei der Belebung des Platzes auch an Kinder zu denken, ein Wasserspiel würde sicher auf große Begeisterung stoßen.
Sehr zufrieden sei man über die Einführung des Wochenmarkts, der die regionale Versorgung bereichere und sehr gut angenommen werde. Allerdings zeigten sich auch Schattenseiten, kritisierte Herbert Breitkopf und meinte damit vor allem die Verkehrssicherheit, die vermutlich auch nicht viel bessern werde, wenn der Markt auf der anderen Seite platziert werde. Peter Karzmarsket stellte die Überlegung in den Raum, ob der Kirwazeltplatz als Standort besser geeignet sei, da man hier nicht den Verkehr behindern würde und auch die Sicherheit gewährleistet sei. Auch sei dort die Parksituation günstiger, stellte Hans Hartinger fest. Lisa Hartinger gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass ein Café zu einer dauerhaft stärkeren Frequentierung führen könnte. Die Gemeindeverwaltung müsse unbedingt daran interessiert sein, das Angebot zu erweitern, etwa mit einem Blumen-/Pflanzenstand oder einem Obst- und Gemüsehändler.













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