12.09.2019 - 11:12 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Strehl erneut als Bürgermeisterkandidat nominiert

Über eine 100-prozentige Zustimmung durfte sich Bürgermeister Roland Strehl bei der Nominierungsversammlung der Kümmersbrucker CSU zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 freuen. Strehl nannte die Gründe.

Bürgermeister Roland Strehl (Mitte) freut sich über die einstimmige Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Mit dabei waren (von links) der CSU-Ortsvorsitzende Stefan Roggenhofer, 3. Bürgermeister Hubert Blödt, Ehefrau Gabi Strehl, 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm und der Fraktionssprecher der CSU, Markus Graf.
von Externer BeitragProfil

Auslöser für dieses Ergebnis dürfte laut einer Pressemitteilung der CSU seine mit Bildern unterlegte Präsentation der Maßnahmen gewesen sein, die in den vergangenen gut fünf Jahren seiner Amtszeit gemacht wurden: „Die 30 Bilder zeigen es: Ich habe die mir vom Wähler mit großem Vertrauensvorschuss gegebene Aufgabe nicht nur beherzt angenommen – ich habe das Gesicht unserer Gemeinde zusammen mit der CSU-Mehrheit im Gemeinderat bereits deutlich zum Positiven verändert“, sagte Strehl.

Zuvor beleuchtete der Kümmersbrucker CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderat Stefan Roggenhofer die Entwicklung der Gemeinde in der laufenden Amtszeit Strehls: „Er war in dieser Zeit ein Bürgermeister, wie man ihn sich in Bayern so vorstellt. Gefühlt rund um die Uhr für seine Gemeinde und seine Bürger im Einsatz.“

Strehl rief in seiner Präsentation den 55 Versammlungsteilnehmern die erfolgreich umgesetzten Investitionen in Erinnerung, heißt es in der Presse-Info der Kümmersbrucker CSU weiter. Dabei spannte sich der Bogen von Millionenausgaben wie das Aktivbad KA2 und die Theuerner Brücke bis zu Projekten wie die erste öffentliche Toilette und Zapfsäulen für E-Autos. Dabei sei ihm nach eigenen Worten immer der Dreiklang aus „Leben, Wohnen und Arbeiten“ in allen Ortsteilen wichtig gewesen: „Ich habe stets darauf Wert gelegt, dass sich keine der Ortschaften abgehängt fühlt. Einige Orte hatten einen gewaltigen Nachholbedarf.“

Diese Politik habe zu Erfolgen geführt, heißt es in dem Schreiben weiter. So habe der Bauausschuss in seiner Amtszeit bereits die Genehmigung von 246 neu beantragten Wohneinheiten an das Landratsamt weitergeleitet, was einem zusätzlichen Wohnraum von etwa 500 Menschen entspräche. Dadurch konnte der Bevölkerungsabschwung gestoppt und ins Gegenteil gesteuert werden. „Insgesamt haben wir in den neu ausgewiesenen Baugebieten Platz für 77 Parzellen geschaffen“, verkündete Strehl.

Große Aufgaben, die er noch eingefädelt habe, stünden aber noch an. Als Beispiele nannte Strehl die Errichtung des Seniorenwohnparks am Rathaus und die Generalsanierung der Schulen. Auch habe das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (Isek)“ Bereiche in der Gemeinde definiert, die, ähnlich dem Kümmersbrucker Dorfplatz, in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden sollten.

„Mein Bemühen galt der Verbesserung der Lebensbedingungen für alle Generationen der Großgemeinde.“ Beispiele für konkrete Maßnahmen seien die Errichtung des Seniorenmosaiks als Anlaufstelle für alle Fragen zum Älterwerden und die Einstellung einer Gemeindejugendpflegerin mit dem Ziel, einen offenen Jugendtreff aufzubauen.

Strehl ist sich sicher: „Die Menschen haben erkannt, dass wir keine Dampfplauderer sind, sondern die angekündigten Maßnahmen auch zuverlässig und konsequent umsetzen.“ Er stellte unter großem Applaus fest, dass die Kümmersbrucker CSU daher durchaus mit einem gewissen Selbstbewusstsein den Kommunalwahlen entgegensehen dürfe.

Dem Landtagsabgeordneten und Gemeinderat Harald Schwartz oblag es schließlich, Strehl der Versammlung als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen: „Politik sollte von denen betrieben werden, denen das ein ernsthaftes Anliegen ist – Roland Strehl ist so einer.“

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