Im Zuge der europaweiten Schwerverkehrskontrollaktion "Truck & Bus" hat die bayerische Polizei zum Teil gravierender Mängel aufgedeckt. Darunter waren unter anderem erhebliche technische Mängel und massive Überschreitungen der Lenkzeiten, teilte das bayerische Innenministerium am Freitag mit. Unter den beanstandeten Fahrzeugen waren 35 Gefahrguttransporter und vier Busse. Insgesamt überprüfte die Polizei von Mittwoch 6 Uhr bis Donnerstag 6 Uhr 1825 Lastwagen und Busse. Laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beanstandeten die Beamten 632 Fahrzeuge und Fahrzeugführer.
"Da waren regelrecht tickende Zeitbomben unterwegs", sagte der Minister. "Kaputte Beleuchtung, defekte Reifen, mangelhafte Bremsen, gravierende Schäden am Fahrwerk sowie völlig übermüdete oder betrunkene Fahrer - da sind schlimme Unfälle schon fast programmiert."
Als ein besonders negatives Beispiel führte Herrmann einen im Bereich Waidhaus kontrollierten litauischen Sattelzug auf dem Weg von Spanien nach Litauen an. Dieser transportierte mehr als zehn Tonnen teils ungenügend gesicherte Gefahrgut. Die Polizei unterband die Weiterfahrt. Fahrzeugführer, Verlader und Verpacker erwarten Bußgeldanzeigen.













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