(ds) Im Lehental sind Mühlen seit 1380 geschichtlich nachgewiesen. Eine der ältesten betrieben die Vorfahren von Gerhard Pirner. Sein Unternehmen hat er in diesem inzwischen umgebauten Anwesen aufgebaut. Als er jetzt seinen 60. Geburtstag feierte, ließen sich seine Mitarbeiter ein besonderes Geschenk für ihn einfallen. Gerhard Knaack setzte die Idee in die Tat um.
Anhand von Fotos machte er sich ein Bild davon, wie das altehrwürdige Mühlengebäude in Lehenhammer früher ausgesehen hat. Da allerdings bis zum runden Geburtstag von Gerhard Pirner nicht viel Zeit blieb, spannte der Modellbaukünstler seine Auftraggeber bei der Arbeit mit ein.
Eine Postkarte mit der Abbildung der alten Mühle lieferte die Grundlage für eine maßstabgetreue Skizze. Dann gingen die Megatec-Mitarbeiter dem Meister zur Hand, um das Vorhaben zu realisieren. So gelang Gerhard Knaack in rund 50 Stunden mit 17 Helfern ein imposantes Werk. Und das Ergebnis übertraf die Erwartungen.
Neben einer kompromisslosen Treue zum Detail besticht bei diesem Modell die Verwendung weitgehend natürliche Werkstoffe. Aus Krippenmörtel entstand das Mauerwerk, das durch geschickte Technik beim Anstrich auf alt getrimmt wurde. Das Fachwerk besteht aus Holz, ebenso die Fensterkreuze. Die Fensterläden hängen beweglich an Angeln, die wie die Beschläge aus Blech gefertigt sind. Wie im Original sind die Dachrinnen aus einer Holzstange geschnitzt. Nur das Wasser auf dem Mühlrad isst nur symbolisch angedeutet. Zwei Nistkästen für Singvögel hängen an der dem Fachwerkgiebel gegenüberliegenden Fassade. Einen romantischen Effekt erzielt die Beleuchtung im Innern des Modells.
Gerhard Knaack hat mit diesem Werk erneut seine große Begabung für Modellbauten bewiesen. Der Empfänger Gerhard Pirner stand tief beeindruckt vor diesem Zeugnis seiner Familiengeschichte.














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