17.06.2021 - 12:36 Uhr
Lennesrieth bei WaldthurnOberpfalz

Ein einfaches, glückliches Leben: Trauer um Adolf Winter

Adolf Winter wurde in einem kleinen Haus in Lennesrieth geboren und lebte darin 87 Jahre. Nun ist der Lennesriether dort gestorben.

Lennesrieth trauert um Adolf Winter.
von Franz VölklProfil

Bei der Begräbnismesse für Adolf Winter am Dienstag in der Pfarrkirche St. Sebastian, die Pfarrer Norbert Götz zelebrierte, nannte der Geistliche, den Verstorbenen einen ruhigen Menschen, der ohne großes Aufsehen gelebt habe und so auch verstorben sei. Das Leben von Winter war einfach, trotzdem sei er ein zufriedener Mann gewesen, der gerne gelächelt habe.

„Geredet hat er nicht recht viel und schimpfen war auch nicht seine Sache“. Die kleinen Freuden seines Lebens waren es, wenn er von Vereinsmitgliedern der Lennesriether Feuerwehr oder seines geliebten 1860-Fanclubs mit auf Feiern oder ins Wirtshaus genommen wurde. Gefreut hat sich der gläubige Mann über die schöne Musik in Gottesdiensten, Besonders das Lied von der Schwarzen Madonna habe ihm gefallen, so wurde es auch bei der Begräbnismesse gesungen. Winter war seit 62 Jahren gerne bei der Marianischen Männerkongregation (MMC) Waldthurn. Er habe regelmäßig die Krankenkommunion empfangen und freute sich in den Coronazeiten über die Liveübertragungen der Gottesdienste.

Vor zwei Jahren hatte er einen Herzinfarkt erlitten, war auf Kurzeitpflege, wo es ihn nicht besonders behagte, denn er wollte wieder heim in sein geliebtes Heimatdorf. Nichte und Pflegedienst haben sich dort um ihn gekümmert. Seine größte Freude war, wenn witterungsbedingt möglich, der tägliche Ausflug mit dem Rollator zum Dorfplatz, wo er immer lange auf dem Bankerl gesessen hatte.

Trauer in Coronazeiten

Weiden in der Oberpfalz

 

 

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